Spinderella - Box

Spinderella – Kinderspiel des Jahres 2015

Als unse­re Toch­ter das Kin­der­spiel des Jah­res “Spin­de­rel­la” unter dem Weih­nachts­baum ent­deck­te, ent­lock­te ihr das erst­mal kei­ne Freu­den­stür­me. Die tro­cke­ne Reak­ti­on: “Das sind ja gar kei­ne Pfer­de bei.”

Den­noch, da muss­te sie durch … und sie­he da, nach­dem das Spiel auf­ge­baut war und sie mit den Spin­nen mei­ne Amei­sen gefan­gen hat­te, war das Eis gebro­chen und sie hat­te eine Rie­sen­freu­de damit.

Aber der Rei­he nach:

Kurzbeschreibung:

Jeder der 2 bis 4 Spie­ler hat drei Amei­sen. Ziel ist es, die­se über einen Wald­weg bis ins Ziel zu brin­gen. Das wird aller­dings schwie­rig, denn über den Amei­sen, leben zwei Spin­nen im Blät­ter­dach des Wal­des … und die sind hung­rig.

Infobox – Spinderella

Spinderella - Cover
2 – 4
ab 6
20

Auto­ren Rober­to Fra­ga
Gra­fi­ker Doris Mat­thä­us
Ver­lag Zoch Ver­lag
Jahr 2015
Aus­zeich­nun­gen Kin­der­spiel des Jah­res 2015
The­ma Ren­nen, Geschick­lich­keit, Tie­re, Kin­der­spiel

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Spielmaterial:

Das Spiel­ma­te­ri­al ist … über­sicht­lich:

  • die bei­den Spiel­plä­ne für unten (die Amei­sen) und oben (die Spin­nen)
  • 4 Stüt­zen für das Blät­ter­dach
  • je 3 Amei­sen pro Spie­ler
  • 3 Spin­nen
  • 3 Wür­fel
  • Befes­ti­gungs­ma­te­ri­al für das Blät­ter­dach und der magne­ti­sche Fla­schen­zug für die Spin­nen.
Spinderella - Spielmaterial
Spin­de­rel­la – Spiel­ma­te­ri­al

Die Amei­sen sind mas­si­ve Holz­fi­gu­ren, die Spin­nen aus Voll­plas­tik. Bei­des ist sta­bil genug, um auch impul­si­ve­ren Kin­der­hän­den zu wider­ste­hen. Die Stüt­zen für das Blät­ter­dach sind aus Kunst­stoff.

Der Spiel­plan für die Amei­sen ist dop­pel­sei­tig bedruckt. Es gibt eine kur­ze und eine lan­ge Stre­cke für unter­schied­lich lan­gen Spiel­spaß.

Das Spiel:

Spin­de­rel­la ist ein Wür­fel­spiel. Reih­um wür­feln die Spie­ler mit den drei Wür­feln. Dabei gibt ein Wür­fel an, ob Spin­nen, Amei­sen oder der Baum­stumpf bewegt wer­den. Die ande­ren bei­den Wür­fel geben die Bewe­gung für Spin­nen (1 – 3 Augen) oder Amei­sen (1 – 6 Augen) an.

Der Spie­ler wür­felt bei­spiels­wei­se, dass er Amei­sen bewe­gen kann, 5 Augen für Amei­sen (und 2 für Spin­nen, die ver­fal­len aber) und kann dann sei­ne Amei­se 5 Fel­der vor­be­we­gen.

Spinderella - Spielszene
Spin­de­rel­la – Spiel­sze­ne

Der nächs­te Spie­ler wür­felt die Spin­ne und 3 Augen (und 4 Augen für die Amei­sen, die ver­fal­len) und kann nun ver­su­chen, die Spin­nen so zu bewe­gen, dass sie die Amei­sen fan­gen. Das ist gar nicht so ein­fach, denn das Spin­nen­netz ist nicht deckungs­gleich über dem Wald­bo­den und die Spin­ne hängt an einem recht kom­ple­xen Fla­schen­zug, der über die Spin­nen oben gesteu­ert wird. Zumin­dest mir ist es meist so gegan­gen, dass wenn ich die Spin­ne über einer Amei­se eines Mit­pie­lers hat­te, der Faden zu kurz war um sie zu fan­gen … ein Punkt fehl­te immer (wobei das eher ein Papa-Pro­blem war. Mei­ne Toch­ter hat­te mehr Glück und hat mei­ne Amei­sen regel­mä­ßig gefan­gen, was sie zurück zum Start beför­dert).

Spinderella - Spielszene
Spin­de­rel­la – Spiel­sze­ne

Wür­felt man den Baum­stumpf (oder die Bor­ke), kann man die Amei­se eines ande­ren Spie­lers fan­gen. Und zudem kann man aus­wäh­len, ob man sei­ne eige­ne Amei­se mit den Punk­ten des Amei­sen­wür­fels oder die Spin­ne mit den Punk­ten des Spin­nen­wür­fels bewe­gen möch­te.

Warum ich das Spiel mag?

Spin­de­rel­la ist ein schnel­les Spiel. In einer hal­ben Stun­de ist die Run­de gespielt. Es gibt aller­lei klei­ne Din­ge, die den Spiel­aus­gang ver­än­dern kön­nen. Dazu gehört vor alle die Bor­ke. Wenn mei­ne Amei­se gera­de müh­sam dar­auf geklet­tert ist, damit sie dann von ihrem Platz – zwei Fel­der vor dem Ziel – weg­be­wegt wird um eine Amei­se direkt am Start zu fan­gen, war der gan­ze bis­he­ri­ge Weg für die Katz. Ich kann mei­ne Amei­se auch auf eine ande­re drauf­set­zen, die mich Huck­pack nimmt, so dass ich mit den Wür­feln eines ande­ren Spie­lers vor­an­kom­me … aller­dings hat die­ses Amei­sen­team auch die dop­pel­te Höhe, was mich schnel­ler in die Reich­wei­te der Spin­ne bringt. Und immer wie­der schafft es eben die­se Spin­ne, die Amei­sen an den Start zurück zu wer­fen.

Im letz­ten Spiel habe ich es geschafft, ruck zuck zwei Amei­sen ins Ziel zu brin­gen, wäh­rend mei­ne bei­den Mit­spie­le­rin­nen immer noch am Start rum­ge­zu­ckelt haben. Auf dem Weg der letz­ten Amei­se waren aber so vie­le Hin­der­nis­se, dass unse­re Toch­ter das Spiel letz­ten Endes mit einer Amei­sen­län­ge Vor­sprung für sich ent­schie­den hat.

Das fin­de ich schö­ner, als wenn gleich zu Anfang klar ist, wer letzt­lich das Ren­nen macht.