Red Lion Con 2018 – Bericht

In die­sem Jahr fand bei uns in rela­ti­ver Nähe ein neu­es Event rund um Table­top – Minia­tu­ren­spie­le statt: die Red Lion Con 2018. Peter hat­te es irgend­wie auf Face­book auf­ge­tan und so war es natür­lich selbst­ver­ständ­lich, dass wir nach Braun­schweig fuh­ren. Auch die­se Ver­an­stal­tung fand an einem gan­zen Wochen­en­de statt, wir konn­ten jedoch auf­grund von ande­ren Ter­mi­nen, erst am Sonn­tag fah­ren.

Die Red Lion Con fand im Kin­der- und Jugend­zen­trum Müh­le in Braun­schweig statt, der Ort war sehr gut gewählt und die Ver­an­stal­tung pass­te außer­or­dent­lich gut dort­hin.

Jugendzentrum Mühle
Jugend­zen­trum Müh­le

Wir mach­ten uns am Sonn­tag also dies­mal in der Ori­gi­nal “Mehr – Als – Spielen.De” Beset­zung, inklu­si­ve Sven, auf den Weg nach Braun­schweig. Nach ca. einer ver­hält­nis­mä­ßig ereig­nis­lo­sen Stun­de kamen wir an und beka­men auch einen rela­tiv Nahe gele­ge­nen Park­platz. Die Ruck­sä­cke wur­den umge­schnallt und los ging es in Rich­tung Ein­gang. Die Tages­kar­te kos­te­te uns 6€ pro Nase – so einen Ver­an­stal­tungs­ort gibt es nun mal auch nicht umsonst, bevor wir hin­ein durf­ten.

Gleich am Ein­gang gab es ein Cate­ring, was sehr lecker aus­sah, es gab spä­ter auch Sala­te mit Würst­chen. Im Vor­raum tra­fen wir gleich wie­der unse­re Freun­de von Nanostra­te­gie, die wie­der einen tol­len, gro­ßen und viel­fäl­ti­gen Stand dabei hat­ten, mit allem was das Hob­by­herz so braucht. Peter unter­hielt sich wie­der das ein oder ande­re Mal mit den bei­den.

Nun ging es wei­ter die Trep­pen hin­auf, gleich am Auf­gang gab es dann einen Händ­ler, der auch ein paar Brett­spie­le mit im Gepäck hat­te. Eini­ge Din­ge waren für mich auch inter­es­sant, jedoch gefie­len mei­nem Porte­mo­naie die Prei­se nicht so sehr. Peter fand hier aller­dings wie­der eini­ge Din­ge, die er noch brau­chen konn­te.

Wei­ter ging es zum Bring & Buy Floh­markt. Wir kamen in den Raum und sahen 3 Tische, auf denen ein paar Sachen lagen. Hmmm, son­der­lich viel Aus­wahl war nicht vor­han­den und für mich war lei­der nichts mit dabei. Ver­mut­lich sind die bes­ten Schnäpp­chen auch schon am Sams­tag gemacht wor­den..

Im letz­ten Stock­werk kamen wir gleich noch bei der Ger­man Gar­ri­son der 501st Legi­on aus dem Star Wars Uni­ver­sum vor­bei. Hier lie­fen aller­lei Leu­te mit ori­gi­na­len Kos­tü­men aus dem Star Wars Uni­ver­sum her­um.

Nun kamen wir in den letz­ten und auch inter­es­san­tes­ten Raum der Ver­an­stal­tung, dies schien so eine Art Büh­nen­raum zu sein. Hier waren aller­lei Demo­ti­sche von ver­schie­de­nen Table­top Spie­len auf­ge­baut. Auch die Jungs von den Harz­ga­mern waren wie­der vor Ort mit ihrem Stock­car­ren­nen “Axes & Alloys”, wel­ches wir schon auf der Ham­burg Tac­ti­ca getes­tet haben.

Peter traf auch sei­nen Freund, den “Sty­ro­dur­mann” Gerad Boom, aus Hol­land wie­der und wur­de auch hier fün­dig, wäh­rend­des­sen ich den klei­nen Brett­spiel­teil ent­deckt hat­te. Asmo­dee war hier mit einem Demo­spiel von “Der Pâté – Cor­le­ons Impe­ri­um” und “Doom” sowie eini­gen Star Wars Lizenz­pro­duk­ten wie Desti­ny oder Arma­da vor Ort. Ich ent­schied mich dafür mal das Spiel Doom aus­zu­pro­bie­ren. Schließ­lich hat­ten wir es auch bei uns zu Hau­se her­um­lie­gen und so kamen wir in den Genuss einer sym­pa­thi­schen Regel­er­klä­rung.

Sven war der­weil noch mit Pira­ten beschäf­tigt und so konn­ten wir einen klei­nen Mit­spie­ler für uns gewin­nen. Nach einer kur­zen Regel­er­klä­rung konn­ten wir das Spiel star­ten. Wir durf­ten natür­lich nur ein klei­nes Demo­spiel machen, indem unser Erklär­bär den Over­lord gab und wir die Mari­nes spiel­ten. Von Anfang an fie­len die Wür­fel gut für uns und der Over­lord war schon nach ein paar Run­den besiegt. Hat Spaß gemacht und so wis­sen wir wenigs­tens unge­fähr wie dann die Regeln funk­tio­nie­ren!

Anschlie­ßend schau­ten wir uns noch etwas mehr um, was noch so alles schö­nes auf­ge­baut war, bevor wir uns wie­der auf den Weg nach unten mach­ten.

Zum einen fand sich die­se wun­der­ba­re Batt­le­tech Plat­te in einem der Räu­me. Ich wuss­te gar nicht, das die­ses Sys­tem noch aktiv gespielt wird – um so bes­ser!

Eine gro­ße und far­ben­fro­he Infi­ni­ty Plat­te fan­den wir dann im Haupt­raum. Sehr schön gestal­tet und aus­ge­stat­tet. Hat uns gefal­len!

The Wal­king Dead: All Out War wur­de auch auf einer fei­nen Demo­plat­te prä­sen­tiert

Ab in den Welt­raum…

Und vie­les mehr…

Die Ver­an­stal­tung hat uns ganz gut gefal­len und wir hof­fen, das beim nächs­ten Mal noch mehr Besu­cher hier­her kom­men. So wie heu­te, waren nicht ganz so vie­le Gäs­te hier, was aller­dings den char­man­ten Vor­teil hat, das man sich alles in Ruhe anschau­en und auch bespie­len konn­te. Viel­leicht hat das (zu) gute Wet­ter man­che auch davon abge­hal­ten die­se schö­ne Indoor-Ver­an­stal­tung zu besu­chen. Immer­hin, für das ers­te Mal war es nicht schlecht in unse­ren Augen, super gemacht!

Nun ging es zurück zum Auto, wo wir noch einen klei­nen Mit­tags­snack ein­nah­men. Wir beschlos­sen noch etwas Kuchen ein­zu­kau­fen und in Han­no­ver noch ein abschlie­ßen­des Spiel bei uns zu machen. Mar­tin und Sven ver­schwan­den in einer geöff­ne­ten Kon­di­to­rei an der Stra­ße und kamen mit drei gro­ßen Pake­ten Kuchen zurück. Oh mein Gott, was hat­ten die noch vor?

Schnell waren wir wie­der in Han­no­ver und der Kaf­fee wur­de gekocht. Mar­tin las sich noch ein­mal kurz die gan­zen Regeln von Doom durch um sich uns als Over­lord im ers­ten Sze­na­rio ent­ge­gen­zu­stel­len. Wir lern­ten nun wie die Spie­ler die ver­schie­de­nen Decks bekom­men und beka­men die etwas anspruchs­vol­le­ren Regeln nahe gebracht. Zwi­schen­durch lie­ßen wir uns die ver­schie­de­nen lecke­ren Kuchen schme­cken und met­zel­ten uns durch den Dungeon.Martin hat­te kei­ne Chan­ce. Lei­der brauch­ten wir doch etwas mehr Zeit als geplant und so ver­ab­schie­de­ten sich Peter und Sven nach der Par­tie schon wie­der von uns.

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