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SPIEL DOCH 2018 — Bericht online

In die­sem Jahr fand zum ers­ten Mal die Spie­le­mes­se “SPIEL DOCH” in Duis­burg statt, die vom Nost­hei­de Ver­lag dem Her­aus­ge­ber der Spiel­box und der gleich­na­mi­gen SPIEL DOCH ver­an­stal­tet wur­de. Doch lei­der kam es zu einer Ter­min­über­schnei­dung mit den Ratin­ger Spiel­eta­gen, was im Vor­feld doch zu eini­gem Unmut führ­te. Schön wäre es ja gewe­sen, bevor man so eine Ver­an­stal­tung orga­ni­siert wür­de, wenn man sich über die even­tu­ell par­al­lel statt­fin­den­den Events in der Nähe infor­mie­ren wür­de. Trotz die­ses Miss­stan­des, ist es wohl für bei­de Ver­an­stal­tun­gen pri­ma gelau­fen — und im nächs­ten Jahr ist es anders. Nichts­des­to­trotz war dies für uns DIE Gele­gen­heit, gleich bei­de Ver­an­stal­tun­gen an einem Wochen­en­de mit einer Über­nach­tung zu besu­chen. Was wir dies­mal erst­ma­lig zu fünft dabei erlebt haben, davon möch­te ich nun berich­ten.

Am Sams­tag klin­gel­te, zu unchrist­li­cher Zeit, um 05:15 der Wecker. Die Sachen waren ges­tern Abend schon soweit ver­staut, so muss­ten wir nur noch den Rest in der Rei­se­ta­sche legen. Auf dem Weg zu Peter & Con­s­tan­ce sam­mel­ten wir noch den Lars ein, pack­ten die Sachen um und mach­ten uns nun zu fünft auf den Weg nach Duis­burg.

 

Den gan­zen Bericht fin­det ihr wie immer hier: SPIEL DOCH 2018 — Bericht

Brett 2017 — Eindrücke

Auch die­ses Jahr waren wir auf der Brett in Ham­burg zu Gast. Aus­ge­stellt haben wir die­ses Mal nichts, son­dern wir hat­ten nur eini­ge Spie­le für den (echt gut besuch­ten) Floh­markt mit dabei. So konn­ten wir die Zeit nut­zen, uns auf der Ver­an­stal­tung in Ruhe um zuschau­en, alte Bekann­te zu tref­fen und das eine oder ande­re neue Spiel aus­zu­pro­bie­ren.

Um 13 Uhr waren wir bei der offi­zi­el­len Pre­mie­re von “Nova”, dem brand­neu­en Spiel von Andrea Bön­nen dabei. Nova? Ja, das Nova, des­sen Pro­to­typ wir vor eini­gen Mona­ten in Her­ne aus­pro­bie­ren durf­ten. Herz­li­chen Glück­wunsch zur Ver­öf­fent­li­chung 🙂

Nova
Nova

Bei unse­rem Rund­gang ent­de­cken wir auch ein wun­der­schön ange­mal­tes Scy­the Spiel. So ist das natür­lich noch ein­drucks­vol­ler, also so allein schon. Eben­falls fan­den wir ein echt fan­tas­ti­sches Cthul­hu Wars mit bemal­ten Figu­ren. Dabei hat jede Frak­ti­on ihr eige­nes, ein­deu­ti­ges Farb­sche­ma bekom­men. Das gan­ze dann prä­sen­tiert auf einem selbst gebau­ten Spiel­feld, ein­fach ein Hin­gu­cker.

Im Lau­fe des Rund­gan­ges ver­schlug es uns auch in die Kari­bik: Die “Pira­ten der sie­ben Welt­mee­re” hat­ten uns an Bord geholt und wir gin­gen mit ihnen auf Kaper­fahrt. Ein schö­nes Spiel, mit einem inter­es­san­ten “Kampf­me­cha­nis­mus”. Hier­bei wer­den die Schif­fe jedes Teil­neh­mers durch Wür­fel reprä­sen­tiert. Bei einem Kampf wer­den alle Wür­fel in den Spiel­de­ckel gewor­fen und anschlie­ßend Aus­ge­wer­tet. Dabei wer­den immer die Wür­fel­paa­re betrach­tet, die am nächs­ten bei­ein­an­der lie­gen und deren Augen ver­gli­chen. Das “Schiff” mit der höhe­ren Augen­zahl, ver­senkt das nied­ri­ge­re. Dies geht so lan­ge, bis eine Sei­te ver­nich­tet ist. Soll­te man dann noch übrig sein, gibt es Beu­te in Form von Waren­kar­ten. Eine schö­ne Idee.

In einem ande­ren Raum fand sich dann ein her­ren­lo­ses “Klask”, das Stef­fi und Lars gleich unter Beschlag nah­men und eine Par­tie spiel­ten. Ein mal anders umge­setz­ter Tisch­ki­cker.

Zwi­schen­durch hör­ten wir über die Durch­sa­ge vom statt­fin­den­den Brett­spiel­quiz — da konn­ten wir nicht wider­ste­hen und woll­ten unser Glück ver­su­chen bzw. Fak­ten­wis­sen tes­ten. Zuerst fan­den wir uns dafür in einer gro­ßen Run­de ein und teil­ten uns in Teams auf. Wir ent­schie­den uns für das Team des Namens “bretterwisser.de”. Dann konn­te es mit den ins­ge­samt 16 Fra­gen aus 4 ver­schie­de­nen Gebie­ten rund ums Brett­spiel los­ge­hen.

Eini­ge Ant­wor­ten wuss­ten wir tat­säch­li­che sofort, ande­re erfor­dern­den dann doch etwas mehr Bera­tung im Team — wobei die Beto­nung doch durch­aus auch bei eini­gen Fra­gen auf “rat“en lag 😉 Wir lie­fer­ten uns ein enges Ren­nen mit der uns gegen­über sit­zen­den Grup­pe und schaff­ten es am Ende dann doch, 2 Punk­te Vor­sprung her­aus­zu­ar­bei­ten und das Quiz für uns zu ent­schei­den — wir waren zu viert ein tol­les Team. Den Preis teil­ten wir ins dann ein­ver­nehm­lich auf und genos­sen den Rest des Tages als Quiz­sie­ger.

Anschlie­ßend gin­gen wir nach unten zur Spie­le­aus­lei­he und besorg­ten uns das inter­es­sant klin­gen­de “Ram­pa­ge”. Mal was ganz anders: Mons­ter zie­hen durch eine Stadt, Fres­sen Meep­le und zer­stö­ren die Gebäu­de. Macht sehr viel Spaß 😉

Damit ging dann auch so lang­sam ein wun­der­ba­rer Tag in Ham­burg für uns zu Ende. Es war wie­der sehr schön! Dan­ke an das klas­se Orga-Team!

Braunschweig spielt! 2017

Samstag

Am gest­ri­gen Sams­tag haben wir uns zu dritt ins nahe gele­ge­ne Braun­schweig bege­ben, um zum zwei­ten Mal hin­ter­ein­an­der an der Spie­le­ver­an­stal­tung “Braun­schweig Spielt!” teil­zu­neh­men. Im Vor­feld hat­te ich über Face­book erfah­ren, das auch ein paar Leu­te aus der “Hameln Spielt” Trup­pe sich auf den Weg machen wür­den.

So freu­ten wir uns auf einen spie­le­rei­chen Tag, der aller­dings schon am Ein­gang getrübt wur­de. Ver­dutzt reagier­ten wir auf die Auf­for­de­rung des Stadt­hal­len­per­so­nals unse­re Ruck­sä­cke zu öff­nen. Geträn­ke und Essen muss­ten wie­der zurück zum Auto gebracht wer­den. Was ist das denn für ein Blöd­sinn? Im letz­ten Jahr war dies über­haupt kein Pro­blem. Gera­de wenn man so als Brett­spie­ler mit rau­chen­dem Kopf vor dem Spiel sitzt ist das doch eher unbe­frie­di­gend. Gera­de auch, da die Tem­pe­ra­tur dann ob der vie­len Men­schen doch ansteigt, braucht man doch was zum Trin­ken.

Wie­der vom Auto zurück bega­ben wir uns sogleich in die gro­ße Hal­le, die sich zu die­ser frü­hen Stun­de noch sehr leer prä­sen­tier­te. So konn­ten wir uns ganz in Ruhe noch ein wenig umse­hen, ehe wir uns zur Spie­le­ver­leih­stel­le bega­ben. Als ers­tes ent­schie­den wir uns für eine Par­tie “Auf­bruch zum roten Pla­ne­ten”.

Aufbruch zum Roten Planeten

Hier­bei ist es die Auf­ga­be von uns als Füh­rer einer Berg­bau­ge­sell­schaft, den Wett­be­werb um die Roh­stof­fe auf dem Mars für uns zu ent­schei­den und die wert­vol­len Mine­ra­le in unse­ren Besitz zu über­neh­men. Wir schi­cken Astro­nau­ten los, um die ver­schie­de­nen Zonen des Mars zu erfor­schen und dort die Vor­kom­men zu schür­fen.

Das Spiel wird von einem Kar­ten­deck gesteu­ert, wel­ches für jeden Spie­ler gleich ist. Die Kar­ten ent­hal­ten Cha­rak­ter­kar­ten im Wert von 1 bis 9, vom Pilo­ten bis zum Anwer­ber, wel­che den Spie­lern unter­schied­li­che Akti­ons­mög­lich­kei­ten bie­ten. Meist kann man sei­ne Astro­nau­ten auf die ver­schie­de­nen Schif­fe zum Mars zu set­zen. Zusätz­lich erlau­ben sie dann wei­te­re Aktio­nen, wie das Bewe­gen der Astro­nau­ten auf dem Mars und vie­les mehr.

Das Spiel geht über zehn Run­den. Drei­mal im Spiel schüt­ten die ver­schie­de­nen Mars­ge­bie­te ihre Mine­ra­li­en aus. Der­je­ni­ge Spie­ler, der die Mehr­heit in die­sem Gebiet hat, darf die Roh­stof­fe ein­strei­chen — sie sind gleich­be­deu­tend mit Sieg­punk­ten. Zusätz­lich ist es mög­lich, über gehei­me Auf­trags­kar­ten an Sieg­punk­te zu gelan­gen.

Hier könnt Ihr den gan­zen Bericht lesen: Braun­schweig spielt! 2017