La Granja – Rezension

Die­ses Spiel war eben­falls ein Zufalls­fund auf der letzt­jäh­ri­gen SPIEL in Essen gewe­sen. An unse­rem letz­ten Mes­se­be­such­tag hat­ten wir uns vor­ge­nom­men nur noch ein biß­chen zu spie­len, soweit das an einem der meist­fre­quen­tier­ten Besuchts­ta­gen über­haupt mög­lich ist. Nach­dem wir eine kur­ze Pro­be­par­tie Post­hu­man gespielt hat­ten, hier­über berich­te ich in einer sepa­ra­ten Rezen­si­on, kamen wir am Stand des PD-Ver­lags vor­bei. Hier erspäh­ten wir einen frei­en Spie­le­tisch und nah­men den sofort in Beschlag, unse­re Füße brauch­ten so lang­sam auch wie­der ein­mal etwas Pau­se. An die­sem Tisch war die ers­te gro­ße Erwei­te­rung zum Spiel Con­cordia auf­ge­baut, Con­cordia Sal­sa. Das Grund­spiel hat­ten wir schon zu Hau­se lie­gen und die Erwei­te­rung auch hier schon erwor­ben, so konn­ten wir die Gele­gen­heit aber gleich nut­zen, um sie ein­mal anzu­spie­len und uns erklä­ren zu las­sen. Dies tat dann auch ein sehr net­ter jun­ger Mann.

Wäh­rend ich auf die Züge mei­ner Mit­spie­ler war­te­te fiel mir schon immer das Spiel La Gran­ja ins Auge, davon hat­te ich noch gar nichts gehört. Nach Been­di­gung des Spie­les frag­te ich unse­ren Erklä­rer mal wor­um es sich bei dem Spiel han­del­te. Er erzähl­te uns, das es von der Kom­ple­xi­tät so an Agri­co­la her­an­reicht und auch eini­ges mit dem Spiel gemein haben soll­te. Das ließ uns auf­hor­chen, ist Agri­co­la doch eines unse­rer All – Time – Favou­rites. Als wir den Stand gera­de ver­las­sen woll­ten, kamen die Autoren des Spiels vor­bei und began­nen eini­ge der Spie­le zu signie­ren. So kam es, das wir uns dann auch eines die­ser Exem­pla­re sicher­ten und einen soge­nann­ten Blind­kauf tätig­ten.

Letz­te Woche habe ich das Spiel dann mit Mar­tin ein­mal Pro­be gespielt und dann auch gleich mit zum Hero­quest – Tref­fen genom­men, wo wir es mit Peter und Con­stan­ce noch ein paar­mal gespielt haben. Von unse­ren ers­ten Ein­drü­cken möch­te ich nun berich­ten.

Spielprinzip/​Idee:

In La Gran­ja bewirt­schaf­ten wir einen einen klei­nen Bau­ern­hof auf Mal­lor­ca. Im Lau­fe des Spie­les wird der Hof aus­ge­baut und neue Fel­der bestellt. Die Erzeug­nis­se wer­den an den Markt und die Hand­werks­be­trie­be gelie­fert um damit an die begehr­ten Sieg­punk­te und Boni zu gelan­gen. Wer­den wir es schaf­fen unse­ren Bau­ern­hof zum bedeu­ten­den Land­gut “La Gran­ja” aus­zu­bau­en?

Infobox – La Granja

La Granja - Cover
1 – 4
ab 12
90 – 120

Autoren Micha­el Kel­ler (II), Andre­as “ode.” Oden­dahl
Gra­fi­ker Harald Lies­ke
Ver­lag Strong­hold Games, PD-Ver­lag, Spiel­wor­xx
Jahr 2014
The­ma Wirt­schaft, Land­wirt­schaft
Mecha­ni­ken Gebiets­kon­trol­le, Wür­fel, Kar­ten­hand ver­wal­ten, Gleich­zei­tig, Varia­ble Play­er Powers

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Spielanleitung:

Die Anlei­tung ist sehr über­sicht­lich, man muss sich aber anfangs erst­mal durch­ar­bei­ten, da es doch sehr vie­le Sachen zu beach­ten gilt. Der Ablauf der ver­schie­de­nen Pha­sen muss ver­in­ner­licht wer­den, ehe man dann spä­ter nur noch die Run­den­über­sichts­kar­te benö­tigt, um sich zurecht­zu­fin­den.

Die Spiel­an­lei­tung ist mit vie­len bebil­der­ten Bei­spie­len und zusätz­li­chen Erklä­run­gen ver­se­hen, außer­dem gibt es noch eine Extra Anlei­tung für die Erklä­rung der ver­schie­de­nen Hof­kar­ten. Die ver­schie­de­nen Mar­ker wer­den alle aus­führ­lich ein­zeln erklärt, auch wer­den die ver­schie­de­nen für das Spiel wich­ti­gen Begrif­fe extra aus­ge­führt.

La GranjaSpielmaterial:

Der Spiele­kar­ton ist prall gefüllt mich hoch­wer­ti­gem Mate­ri­al, viel Holz und sta­bi­ler Pap­pe. Eben­falls ist das Mate­ri­al anspre­chend gestal­tet. Die Tex­te der Kar­ten sind auf deutsch und auch die Sym­bo­lik sehr gut ver­ständ­lich.

Spielablauf:

Jeder Spie­ler bekommt sein eige­nes Hof­ta­bleau und die Spiel­ma­te­ria­li­en in sei­ner Far­be zuge­teilt. Auf die­sem Hof kann er Getrei­de, Oli­ven und Trau­ben anbau­en und Schwei­ne züch­ten. Die ver­schie­de­nen Hof­gü­ter kön­nen zu Wein, Nah­rung und Fleisch wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den.
La Granja

Auf dem zen­tra­len Spiel­plan ist ein Markt und sechs ver­schie­de­ne Hand­werks­ge­bäu­de abge­bil­det, an die die Spie­ler ihre Waren lie­fern kön­nen.

Das Spiel geht über 6 Run­den, von denen jede aus 4 Pha­sen besteht.

In Pha­se 1 der soge­nann­ten Hof­pha­se erhal­ten die Spie­ler Kar­ten auf die Hand, die auf 4 ver­schie­de­ne Arten auf dem Hof­ta­bleau genutzt wer­den kön­nen. Die Hof­pha­se beinhal­tet vier Schrit­te, die jeweils kom­plett von allen Spie­lern in Spiel­er­rei­hen­fol­ge durch­ge­führt wird.

La Granja

Jede Kar­te kann als Markt­kar­ren, Hof­aus­bau, Ern­te­feld oder als Hel­fer­kar­te gespielt wer­den. Der Spie­ler muss also ent­schei­den, wel­che Funk­ti­on für ihn am nütz­lichs­ten ist und die Kar­te dann dem­entspre­chend am Hof­ta­bleau able­gen. Nach dem Aus­spie­len einer Kar­te wer­den neue Kar­ten ent­spre­chen­de dem Hand­kar­ten­li­mit nach­ge­zo­gen.

Im zwei­ten Schritt bekommt jeder Spie­ler sein Ein­kom­men aus dem Vor­rat. Blaue Hand­werks­mar­ker und Hof­aus­bau­ten brin­gen Ein­kom­men in Form von Sil­ber, Ern­te­gü­tern, Schwei­nen oder Han­dels­wa­ren bestehen.

Im drit­ten Schritt erhält jeder Spie­ler neue Ern­te­gü­ter auf sei­ne Fel­der und Schwei­ne als Nach­wuchs. Auf die lee­ren Fel­der auf der Kar­te wird ein Mar­kie­rungs­stein gelegt um dies anzu­zei­gen.

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Anschlie­ßend kön­nen die Spie­ler im vier­ten Schritt noch Dach­mar­ker erwer­ben. Erwor­be­ne Mar­ker kom­men auf das am wei­tes­ten links gele­ge­ne freie Feld auf dem Dach­mar­ker­platz. Der Spie­ler erhält sofort die auf dem Platz ange­zeig­ten Sieg­punk­te. Jeder Mar­ker hat eine Extra­funk­ti­on, die ein­mal im Spiel genutzt wer­den kann, wenn der Spie­ler an der Rei­he ist. Eini­ge der Mar­ker sind farb­lich gekenn­zeich­net und dür­fen nur in ent­spre­chen­den Pha­sen ver­wen­det wer­den. Nach der Nut­zung wird der Mar­ker umge­dreht.

La Granja

Nach der Hof­pha­se erfolgt nun die Ertrags­pha­se. In Spiel­er­rei­hen­fol­ge nimmt sich jeder Spie­ler einen Wür­fel und legt ihn auf dem Abla­ge­platz auf sei­nem Hof ab. Anschlie­ßend wird die Akti­on sofort aus­ge­führt. Die­ses geschieht nun noch ein zwei­tes Mal. Der letz­te ver­blei­ben­de Wür­fel auf dem Ertrags­feld wird von allen Spie­lern in Spiel­er­rei­hen­fol­ge aus­ge­führt.

Die Ertrags­fel­der:

Augen­zahl 1: Ein Schwein neh­men.
Augen­zahl 2: Eine Kar­te aus­spie­len oder ein Ern­te­gut neh­men.
Augen­zahl 3: Zwei unter­schied­li­che Ern­te­gü­ter neh­men.
Augen­zahl 4: 4 Sil­ber neh­men.
Augen­zahl 5: Zwei Res­sour­cen kos­ten­los auf­wer­ten, eine Res­sour­ce kos­ten­los auf­wer­ten und einen Schritt auf der Sies­taleis­te vor­rü­cken oder zwei Schrit­te auf der Sies­taleis­te vor­rü­cken.
Augen­zahl 6: Eine Lie­fe­rung aus­füh­ren oder 2 Sil­ber neh­men.

Nach der Ertrags­pha­se folgt die Trans­port­pha­se, die in 4 Schrit­te unter­teilt ist.

In Schritt 1 wählt jeder Spie­ler einen sei­ner ver­füg­ba­ren Esel­mar­ker aus und legt ihn ver­deckt vor sich hin. In der ers­ten Run­de haben die Spie­ler alle 4 Esel­mar­ker zur Ver­fü­gung, in der zwei­ten ste­hen nur noch die 3 ver­blie­be­nen und in der drit­ten nur die die zwei ver­blie­be­nen zur Ver­fü­gung. Zu Beginn der Trans­port­pha­se in Run­de 4 ste­hen jedem Spie­ler wie­der alle Mar­ker zur Ver­fü­gung. Anschlie­ßend ver­lau­fen die fünf­te und sechs­te Spiel­run­de wir die zwei­te und drit­te. Alle Spie­ler decken ihre gewähl­ten Mar­ker nun gleich­zei­tig auf.

Im zwei­ten Schritt der Trans­port­pha­se rücken die Spie­ler nun gemäß der Anzahl an Hüten auf ihrem Mar­ker auf der Sies­taleis­te vor. Nun wird die neue Spiel­er­rei­hen­fol­ge anhand der Sies­taleis­te ermit­telt. Der Spie­ler der am wei­tes­ten vor­ge­rückt ist, bekommt den Spiel­rei­hen­fol­ge­mar­ker 1 usw. Die neue Rei­hen­fol­ge gilt nun ab sofort.

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Im drit­ten Schritt kön­nen nun Lie­fe­run­gen aus­ge­führt wer­den. Jedes Esel­sym­bol auf den Esel­mar­kern stellt eine Lie­fe­rung dar. Ein Spie­ler darf dabei maxi­mal sovie­le Lie­fe­run­gen aus­füh­ren, wie Esel­sym­bo­le abge­bil­det.

Eine Lie­fe­rung gelangt dabei ent­we­der zu einem Hand­werks­ge­bäu­de der Stadt oder zu einem am eige­nen Hof aus­lie­gen­den Markt­kar­ren. Jeder Spie­ler führt nach­ein­an­der alle sei­ne Lie­fe­run­gen aus. Danach wird der Esel­mar­ker ver­deckt abge­legt. An jedem Hand­werks­ge­bäu­de der Stadt ist jedem Spie­ler eine Sym­bol­rei­he zuge­ord­net. Die Sym­bo­le zei­gen an, wel­che Hof­gü­ter zu die­sem Gebäu­de gelie­fert wer­den müs­sen. Um zu lie­fern, wer­den die ent­spre­chen­den Hof­gü­ter oder Han­dels­wa­ren von sei­nem Hof ent­fernt und mit einem Spie­ler­mar­ker auf sei­ner Rei­he auf dem Hand­werks­ge­bäu­de mar­kiert.

Ist ein Hand­werks­ge­bäu­de von einem Spie­ler kom­plett belie­fert, kann er dies Gebäu­de nun nicht noch­mal belie­fern. Sei­ne Spiel­mar­ker kom­men zurück in sei­nen Vor­rat, einen davon stellt er jedoch auf eines der hell­grau unter­leg­ten Fel­der am Gebäu­de. Ist der Spie­ler der Ers­te, der die­ses Gebäu­de kom­plett belie­fert hat, nimmt er sich den Sieg­punkt und die Sieg­punk­te ent­spre­chend der lau­fen­den Spiel­run­de. Zusätz­lich bekommt der Spie­ler einen der neben dem belie­fer­ten Gebäu­de aus­lie­gen­den Hand­werks­mar­ker und legt ihn mit der Sofort­ef­fekt­sei­te (Blitz) auf den ent­spre­chen­den Platz sei­nes Hofes. Der Sofort­ef­fekt wird nun genau ein­mal aus­ge­führt. Auf der Rück­sei­te des Plätt­chens befin­det sich die Dau­er­funk­ti­on des Hand­werks­mar­kers, der ab sofort jede Run­de ein­mal genutzt wer­den kann.

La Granja

Die Lie­fe­rung kann auch an eige­ne Markt­kar­ren erfol­gen. Die Sym­bo­le auf den Kar­ten zei­gen an, wel­che Hof­gü­ter gelie­fert wer­den müs­sen. Auch hier wird das gefor­der­te Hof­gut von sei­nem Hof oder Feld ent­fernt und auf dem ent­spre­chen­den Sym­bol des Markt­kar­rens plat­ziert. Ist ein Markt­kar­ren voll­stän­dig belie­fert, bekommt der Spie­ler die auf der Kar­te ange­ge­be­ne Anzahl an Sieg­punk­ten und setzt einen Spie­ler­mar­ker als Han­dels­wa­re auf den zen­tra­len Platz sei­nes Hofes. Anschlie­ßend wird die erfüll­te Kar­te vom Hof ent­fernt und ein Spie­ler­mar­ker auf einem frei­en Markt­feld, das dem Sieg­punkt­wert ent­spricht, plat­ziert. Die Mar­ker aller ande­ren Spie­ler, die an das Markt­feld mit dem neu ein­ge­setz­ten Spie­ler­mar­ker angren­zen und einen klei­ne­ren Wert haben, wer­den ent­fernt. Pro ent­fern­tem Mar­ker erhält der Spie­ler einen Sieg­punkt.

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In der neu fest­ge­leg­ten Spiel­er­rei­hen­fol­ge dür­fen nun noch Zusatz­lie­fe­run­gen gekauft wer­den. Die­ses kos­tet je Lie­fe­rung ein Sil­ber. Die Anzahl an Zusatz­lie­fe­run­gen, die ein Spie­ler kau­fen darf, hängt von der Anzahl der Zusatz­lie­fe­rungs­sym­bo­le auf dem Hof­ta­bleau, sowie aus den grau­en Zei­len der Hof­aus­bau­ten ab.

Als letz­te und vier­te Pha­se erfolgt nun noch die Wer­tungs­pha­se.

Jeder Spie­ler erhält pro eige­nem Spie­ler­mar­ker auf dem Markt einen Sieg­punkt. Anschlie­ßend erhält jeder Spie­ler gemäß sei­ner Posi­ti­on auf der Sies­taleis­te Sieg­punk­te. Die Mar­kie­rungs­schei­ben der Spie­ler auf der Sies­taleis­te wer­den als Sta­pel zurück auf das Feld 0 gesetzt. Gemäß der aktu­el­len Spiel­er­rei­hen­fol­ge liegt die Schei­be des Start­spie­lers oben. Der Start­spie­ler deckt nun die Dach­mar­ker für die nächs­te Run­de auf.

Spielende:

La Gran­ja endet nach 6 voll­stän­dig gespiel­ten Run­den.

Am Ende der sechs­ten Run­de dür­fen alle Spie­ler noch fol­gen­de Schrit­te durch­füh­ren.

  • Die Res­sour­cen und Han­dels­wa­ren kön­nen gemäß der nor­ma­len Ver­kaufs- bzw. Umwand­lungs­prei­se in Sil­ber ein­ge­tauscht wer­den. Ern­te­gü­ter auf Fel­dern oder auf­ge­wer­te­te Güter dür­fen dabei nicht ein­ge­tauscht wer­den.
  • Anschlie­ßend wird das Sil­ber nun im Ver­hält­nis 5:1 in Sieg­punk­te ein­ge­tauscht.

Der Spie­ler mit den meis­ten Sieg­punk­ten gewinnt das Spiel.

20160605174704_20160605174704-La-Granja-0287_.jpgFazit:

Auf den ers­ten Blick könn­te man mei­nen, das es sich bei La Gran­ja um eine Ver­si­on von Agri­co­la han­delt, doch das ist kei­nes­wegs der Fall. Zwar bewirt­schaf­ten wir in bei­den Spie­len einen Bau­ern­hof, doch das war es dann schon mit den Gemein­sam­kei­ten, zumal es sich bei Agri­co­la um einen Hof im hohen Nor­den Deutsch­lands und bei La Gran­ja um einen im frucht­ba­ren Tal um den Wei­ler Alpich in der Nähe des Städt­chens Espor­les auf Mal­lor­ca han­delt.

Es han­delt sich um ein tol­les, stra­te­gisch anspruchs­vol­les Land­wirt­schafts­spiel mit tol­len Spiel­me­cha­nis­men, die teil­wei­se aus ver­schie­de­nen ande­ren Spie­len schon bekannt sind und in die­sem Spiel zu einem groß­ar­ti­gen Gan­zen kom­bi­niert wer­den. Der Wür­fel­pla­ce­ment – Mecha­nis­mus erin­nert stark an Grand Aus­tria Hotel, die unter­schied­li­che Art der Ver­wen­dung der Kar­ten an Ruhm für Rom, eini­ges wie die Fort­pflan­zung der Tie­re an Agri­co­la, den­noch lebt das Spiel vom tadel­lo­sen und per­fek­ten Zusam­men­spiel die­ser ver­schie­de­nen Mecha­nis­men.

Das Spiel rich­tet sich Auf­grund sei­ner Kom­ple­xi­tät ein­deu­tig an Viel­spie­ler, bei dem es wie­der vie­le Mög­lich­kei­ten gibt an Sieg­punk­te zu kom­men. Hier gilt es die rich­ti­ge Mischung zwi­schen Äckern und Hof­aus­bau­ten für regel­mä­ßi­ge Erträ­ge und beson­de­re Fähig­kei­ten und der Belie­fe­rung von Markt­kar­ren und Hand­werks­ge­bäu­den, wel­che Sieg­punk­te und Ein­nah­men gene­rie­ren zu fin­den. Es gibt kei­ne Ein­heits­stra­te­gie um bei La Gran­ja erfolg­reich zu sein, da durch die ver­schie­de­nen Kar­ten sehr viel Abwechs­lung gege­ben ist. Man muss sich viel­mehr den zuge­teil­ten Kar­ten anpas­sen, was auch jedes­mal eine ande­re Her­an­ge­hens­wei­se ver­langt. Abso­lut geni­al ist hier­bei der Mecha­nis­mus, das jede Kar­te für ver­schie­de­ne Funk­tio­nen genutzt wer­den kann, abhän­gig davon, an wel­che Sei­te des Hofes sie ange­baut wird. So kann man auch mal unnüt­ze Kar­ten, die nicht zu den ande­ren pas­sen, ein­fach mal als Acker, Trau­ben- oder Oli­ven­feld anbau­en um dadurch Erträ­ge zu ern­ten.

Man fühlt sich fast wirk­lich wie auf einem eige­nen Hof, da man doch die meis­te Zeit für sich sel­ber puz­zelt und opti­miert, das Arbei­ten am eige­nen Hof macht Spaß. Wie­der ein­mal ein Spiel bei dem man viel machen will, aber nicht alles kann.

Unsere Wertungen

Gesamt­wer­tung: 8.0 /​10.0
Peter
kann weg lieber was anderes ungenügend mangelhaft nicht schön ist okay gut gemacht gerne wieder jederzeit wieder uneingeschränkte Empfehlung
8.0
Der Bau­ern­hof, mit sehr gelun­ge­ner Kar­ten-lege-Vari­an­te . Dadurch vie­le Lösun­gen die zum Sieg füh­ren.