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Braunschweig spielt 2016

Am letz­ten Wochen­en­de haben wir zum ers­ten Mal die nicht so weit ent­fern­te “Braun­schweig spielt 2016” besucht. Uns hat der Besuch sehr gefal­len. Die gut orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung hat­te sich dies­mal an einem neu­en Ort, näm­lich der in der Stadt­hal­le Braun­schweig, ein­quar­tiert. Eine schö­ne Ört­lich­keit in der genü­gend Platz vor­han­den war, so das man nicht so gedrängt saß.

Die Spie­le­aus­lei­he war gut mit diver­sen Spie­len bestückt und bot jedem etwas — vom Kin­der­spiel des Jah­res Spin­de­rel­la, über Rus­si­an Rail­roads bis hin zu Caver­na war alles mög­li­che Ver­tre­ten. Lei­der war nur ein Händ­ler und kaum ein Ver­lag vor Ort — was aller­dings an einer unglück­li­chen Ter­min­über­schnei­dung mit einer Ver­an­stal­tung in Rat­h­in­gen lag, wie wir erfuh­ren. Nächs­tes Mal sind sicher­lich wie­der mehr von der Par­tie — und wir sicher­lich auch. Super war auch, das es jede Men­ge Erklä­rer gab, so brauch­te man sich nicht durch die Anlei­tung quä­len. Sogar eini­ge Spie­le­au­to­ren selbst waren vor Ort.

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Das ers­te Spiel, das wir aus­ge­lie­hen haben, war Roko­ko. Hier darf man sich im Palast von Ver­sailles als Schnei­der ver­din­gen indem man pas­sen­de Fest­klei­der anfer­tigt und geschickt in den Sälen des Schlos­ses ver­teilt. Gera­de als wir uns an die Anlei­tung mach­ten, kam ein jun­ger Erklä­rer auf uns zu und woll­te uns hel­fen. Ob er das Spiel denn ken­nen wür­de? Ein kur­zes Zei­gen auf die Auto­ren auf Ver­pa­ckung, mit dem dezen­ten Hin­weis : “Das bin ich” beant­wor­te die Fra­ge gekonnt. Nie­mand anders, als der Mit­au­tor Lou­is Malz führ­te uns in die höfi­sche Schnei­der­kunst ein.

Im Anschluss spiel­ten wir noch Aben­teu­er­land von Wolf­gang Kra­mer & Micha­el Kies­ling, doch stell­ten wir schnell fest, das die­ses Spiel nicht für uns gemacht war — eher für eine jün­ge­re Gene­ra­ti­on.

Das letz­te Spiel des Tages wur­de Mura­no von Loo­kout Games. Ein gelun­ge­ner und Atmo­spä­hi­ri­scher Abschluss in die Zeit der Venitia­ni­schen Glas­blä­ser. Auch hier hat­ten wir dan­kens­wer­ter Wei­se “unse­ren” Lou­is als Erklä­rer am Tisch — da konn­ten wir schnell los­le­gen. Wir wer­den es uns wohl in die Spie­le­samm­lung mit auf­neh­men.

So gut wie es uns gefal­len hat, kom­men wir sicher­lich im nächs­ten Jahr wie­der nach Braun­schweig zum Spie­len. Übri­gens steht der Ter­min schon fest: 25. + 26. März 2017.

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