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Brett Hamburg 2018 – Bericht

Auch in die­sem Jahr woll­ten wir der Brett in Ham­burg einen Besuch abstat­ten. Da Peter und Lars die­ses mal nicht mit­kom­men konn­ten, spran­gen zu unse­rer gro­ßen Freu­de Son­ja & Kai dafür ein. Gewis­ser­ma­ßen in letz­ter Minu­te wur­den noch Spie­le für den Floh­markt her­aus­ge­sucht, in die Lis­ten ein­ge­tra­gen und am Abend zuvor noch eti­ket­tiert.

Am Sams­tag gegen 8:30 mach­ten wir uns dann auf in Rich­tung Ham­burg. Das Auto hat­ten wir mit den gan­zen Kis­ten den Abend zuvor schon gepackt, sodass nur noch die Ruck­sä­cke und Jacken rein­ge­wor­fen wer­den muss­ten.

Wie immer, wenn wir nach Ham­burg unter­wegs sind, kamen wir auch die­ses Mal nicht ohne Stau­er­leb­nis aus. So tra­fen wir dann lei­der erst um kurz nach 11 Uhr an der Ver­an­stal­tung ein, vor der sich bei herbst­li­chen und son­ni­gen Tem­pe­ra­tu­ren schon eine lan­ge War­te­schlan­ge gebil­det hat­te. Wäh­rend Mar­tin dann das Auto park­te, schlepp­ten wir ande­ren drei schon mal die Kis­ten in der Schlan­ge wei­ter gen Kas­se ent­ge­gen. Wir kamen mit den Mit­war­ten­den ins Gespräch und unter­wegs tra­fen wir auch noch den lie­ben Mario, mit dem wir uns eine Wei­le unter­hiel­ten, und dem Son­ja gleich ihr vor­her ver­han­del­tes “Furcht” in die Hand drück­te.

So ver­ging die War­te­zeit wie im Flu­ge, alle waren fröh­lich und freu­ten sich, kei­ner hat­te was zum Aus­set­zen und so konn­ten wir gegen 11:30 Uhr das Gym­na­si­um von Rahlstedt betre­ten, wo wir uns sogleich auf den Weg zum Floh­markt mach­ten. Hier war schon jede Men­ge los, obwohl er sich die­ses Mal sogar über 2 Räu­me erstreck­te. Wir ver­teil­ten die Spie­le auf die ver­schie­de­nen Räu­me, Son­ja wur­den beim Aus­pa­cken gleich eini­ge aus den Hän­den geris­sen.

2018 Brett Hamburg
2018 Brett Ham­burg

Die Jungs ver­schwan­den dann irgend­wie mit eini­gen Taschen wie­der vor dem Ein­gang, wäh­rend­des­sen Son­ja und ich uns ins Getüm­mel des Floh­mark­tes stürz­ten, um noch eini­ge Schnäpp­chen zu ergat­tern. Es war wirk­lich durch die vie­len Men­schen wie­der uner­träg­lich heiß und sti­ckig in dem Raum. Auch war es sehr unglück­lich das sich die Kas­sen­schlan­ge zum Bezah­len der Floh­markt­ar­ti­kel mit­ten durch den ers­ten Raum wand. So konn­te man dort gar nicht schau­en, ohne gleich irgend­wie mit­ten in der Schlan­ge gefan­gen zu sein, das könn­te man beim nächs­ten Mal viel­leicht etwas bes­ser lösen. Denn im ers­ten Raum war ein­deu­tig mehr los, als im zwei­ten. Denk­bar wäre es die Kas­se viel­leicht irgend­wie nach drau­ßen zu ver­la­gern, das man sozu­sa­gen beim Her­aus­ge­hen bezahlt, oder das Bezahl­sys­tem an sich viel­leicht digi­ta­li­siert, damit es ein­fach etwas schnel­ler gehen kann. Naja, das ist ja Jam­mern auf hohem Niveau.

Brett Ham­burg 2018 – Bericht wei­ter­le­sen

Hamburger Tactica 2018 – Bericht

Wie in jedem Jahr führ­te uns ein Aus­flug Ende Febru­ar tra­di­tio­nell nach Ham­burg zur Tac­ti­ca. Der Unter­schied war das uns die­ses Mal der Sams­tag aus­reich­te, da wir die­ses Jahr auf­grund von krank­heits­be­ding­ten Aus­fäl­len kei­ne Plat­te aus­stel­len konn­ten. So fuh­ren wir vier die­ses Mal ganz bequem erst gegen 10 Uhr los und kamen ohne irgend­wel­che Behin­de­run­gen rela­tiv schnell am Ziel­ort an. Der Park­platz vor dem Bür­ger­haus war natür­lich schon voll­stän­dig belegt, aber so ein Insi­der wie Peter fin­det auch noch die gehei­men Park­plät­ze und so park­ten wir unver­hofft direkt neben Dirk und sei­ner Frau, die wir dort auch direkt tra­fen. Nach einem kur­zen Plausch machen wir uns auch auf den Weg in Rich­tung Ein­gang.

Hamburger Tactica 2018
Ham­bur­ger Tac­ti­ca 2018

Hier kamen wir super schnell durch, weil ja die meis­ten schon drin waren. Mein Weg führ­te mich als Ers­tes zum Floh­markt, der ja wie jedes Jahr auf einer der Kegel­bah­nen statt­fand. Dort ist es lei­der sehr düs­ter und jedes Mal total über­füllt. Man kommt an die Tische der Ver­käu­fer eigent­lich sehr schlecht her­an, da der Gang auch sehr eng ist, staut es sich auch sehr oft. Mei­ner Mei­nung nach ist das eigent­lich etwas unglück­lich gelöst.

Direkt im Vor­raum zum Floh­markt sind nun die bei­den von Nanostra­te­gie unter­ge­kom­men, der Platz ist für sie sicher­lich um eini­ges bes­ser, als der direkt neben dem Ein­gang zu den Toi­let­ten. Peter hat­te dort eini­ges vor­be­stellt und hol­te die­se Sachen auch im Lau­fe unse­res Besu­ches ab, aber erst ein­mal ließ er die Sachen noch dort, damit wir sie nicht die gan­ze Zeit mit her­um­schlep­pen muss­ten. Mar­tin, Peter und die bei­den unter­hiel­ten sich auch noch eine gan­ze Wei­le, wäh­rend­des­sen ich mich schon ein­mal beim ein­zi­gen Brett­spiel­händ­ler vor Ort umschau­te. Frü­her waren es noch die Hei­del­ber­ger, jetzt gehö­ren sie auch zu Asmo­dee. Lei­der gab es auch hier für mich nichts, was ich nicht ent­we­der schon hät­te oder wo mich die Prei­se doch etwas abge­schreckt haben, das geht auch deut­lich güns­ti­ger. Nun­ja.

Den gan­zen Bericht mit wei­te­ren Fotos [icon name=“image”] könnt Ihr hier nach­le­sen: Ham­bur­ger Tac­ti­ca 2018 – Bericht

Brett 2017 – Eindrücke

Auch die­ses Jahr waren wir auf der Brett in Ham­burg zu Gast. Aus­ge­stellt haben wir die­ses Mal nichts, son­dern wir hat­ten nur eini­ge Spie­le für den (echt gut besuch­ten) Floh­markt mit dabei. So konn­ten wir die Zeit nut­zen, uns auf der Ver­an­stal­tung in Ruhe um zuschau­en, alte Bekann­te zu tref­fen und das eine oder ande­re neue Spiel aus­zu­pro­bie­ren.

Um 13 Uhr waren wir bei der offi­zi­el­len Pre­miè­re von “Nova”, dem brand­neu­en Spiel von Andrea Bön­nen dabei. Nova? Ja, das Nova, des­sen Pro­to­typ wir vor eini­gen Mona­ten in Her­ne aus­pro­bie­ren durf­ten. Herz­li­chen Glück­wunsch zur Ver­öf­fent­li­chung 🙂

Nova
Nova

Bei unse­rem Rund­gang ent­de­cken wir auch ein wun­der­schön ange­mal­tes Scy­the Spiel. So ist das natür­lich noch ein­drucks­vol­ler, also so allein schon. Eben­falls fan­den wir ein echt fan­tas­ti­sches Cthul­hu Wars mit bemal­ten Figu­ren. Dabei hat jede Frak­ti­on ihr eige­nes, ein­deu­ti­ges Farb­sche­ma bekom­men. Das gan­ze dann prä­sen­tiert auf einem selbst gebau­ten Spiel­feld, ein­fach ein Hin­gu­cker.

Im Lau­fe des Rund­gan­ges ver­schlug es uns auch in die Kari­bik: Die “Pira­ten der sie­ben Welt­mee­re” hat­ten uns an Bord geholt und wir gin­gen mit ihnen auf Kaper­fahrt. Ein schö­nes Spiel, mit einem inter­es­san­ten “Kampf­me­cha­nis­mus”. Hier­bei wer­den die Schif­fe jedes Teil­neh­mers durch Wür­fel reprä­sen­tiert. Bei einem Kampf wer­den alle Wür­fel in den Spiel­de­ckel gewor­fen und anschlie­ßend Aus­ge­wer­tet. Dabei wer­den immer die Wür­fel­paa­re betrach­tet, die am nächs­ten bei­ein­an­der lie­gen und deren Augen ver­gli­chen. Das “Schiff” mit der höhe­ren Augen­zahl, ver­senkt das nied­ri­ge­re. Dies geht so lan­ge, bis eine Sei­te ver­nich­tet ist. Soll­te man dann noch übrig sein, gibt es Beu­te in Form von Waren­kar­ten. Eine schö­ne Idee.

In einem ande­ren Raum fand sich dann ein her­ren­lo­ses “Klask”, das Stef­fi und Lars gleich unter Beschlag nah­men und eine Par­tie spiel­ten. Ein mal anders umge­setz­ter Tisch­ki­cker.

Zwi­schen­durch hör­ten wir über die Durch­sa­ge vom statt­fin­den­den Brett­spiel­quiz – da konn­ten wir nicht wider­ste­hen und woll­ten unser Glück ver­su­chen bzw. Fak­ten­wis­sen tes­ten. Zuerst fan­den wir uns dafür in einer gro­ßen Run­de ein und teil­ten uns in Teams auf. Wir ent­schie­den uns für das Team des Namens “bretterwisser.de”. Dann konn­te es mit den ins­ge­samt 16 Fra­gen aus 4 ver­schie­de­nen Gebie­ten rund ums Brett­spiel los­ge­hen.

Eini­ge Ant­wor­ten wuss­ten wir tat­säch­li­che sofort, ande­re erfor­dern­den dann doch etwas mehr Bera­tung im Team – wobei die Beto­nung doch durch­aus auch bei eini­gen Fra­gen auf “rat“en lag 😉 Wir lie­fer­ten uns ein enges Ren­nen mit der uns gegen­über sit­zen­den Grup­pe und schaff­ten es am Ende dann doch, 2 Punk­te Vor­sprung her­aus­zu­ar­bei­ten und das Quiz für uns zu ent­schei­den – wir waren zu viert ein tol­les Team. Den Preis teil­ten wir ins dann ein­ver­nehm­lich auf und genos­sen den Rest des Tages als Quiz­sie­ger.

Anschlie­ßend gin­gen wir nach unten zur Spie­le­aus­lei­he und besorg­ten uns das inter­es­sant klin­gen­de “Ram­pa­ge”. Mal was ganz anders: Mons­ter zie­hen durch eine Stadt, Fres­sen Meep­le und zer­stö­ren die Gebäu­de. Macht sehr viel Spaß 😉

Damit ging dann auch so lang­sam ein wun­der­ba­rer Tag in Ham­burg für uns zu Ende. Es war wie­der sehr schön! Dan­ke an das klas­se Orga-Team!