Hamburg Tactica 2017 – Teil 1

Es hat ein wenig gedauert (ja, man braucht auch Plattenplatz für Fotos… 😉 ), doch nun kommen auch unsere ersten Fotoeindrücke der Hamburg Tactica 2017. Besser spät, denn nie.

Zu dieser Tactica hatten wir dieses Mal keine eigene Platte mitgebracht und konnten uns so genauer umschauen, was die anderen so mitgebracht hatten.

Tatsächlich gab es dieses Mal nicht nur die klassischen Figuren und Miniaturen, auch einen „Modellkuchen“war dabei – Tabletop mal anders…

Die Jungs von Pb-12 (Generisches Tabletopsystem, mehr Infos dazu gibts hier: http://pbbx.net/) waren auch wieder mit von der Partie. Dieses Mal hatten sie jedoch ihre große Ridge nicht dabei, statt dessen kleine runde Platten mit diversen Szenarien von SciFi bis Mittelalter.

Im Themenraum ging es natürlich wieder historisch zu – wenngleich auch dieses Mal mit dem Motto: „Die Anfänge des Wargaming“.

Gespielt – Der wöchentliche Spielerückblick Nr. 9

Woche vom 13.03.17 – 19.03.17 KW 11

Mittwoch

Die heutige Spielewoche begann, wie normal üblich, am Mittwoch mit unserer Spielegruppe im Vereinsheim. Wir hatten uns im voraus schon für ein Spiel vom Pile entschieden und zwar „Fireteam Zero“.

Fireteam Zero

Dieses fand ich auf der SPIEL 2016 schon vom Angucken sehr interessant, nur bekamen wir leider keinen Platz an den Spieletischen bzw. hatten die beiden Herren keine Geduld um mal auf einen Tisch zu warten. Ich konnte es vor kurzem bei einem großen Online – Händler relativ günstig erwerben und so konnte es heute auf dem Spieletisch landen. Auch hier kommen wieder einige MIniaturen zum Einsatz, man hat den Eindruck das dies schon fast zum „Muss“ wird, damit das Spiel eine Daseinsberechtigung bekommt, Miniaturenspiele erfahren einen unglaublichen Hype gerade.

Bei Fireteam Zero spielen wir kooperativ gegen das Spiel. Es ist im 1. Weltkrieg angesiedelt und wir sind alle Mitglieder der Spezialistengruppe „Fireteam Zero“. Jeder von uns übernimmt einen Spezialisten, entweder den Anführer, den Nahkämpfer, den Sprengstoffexperten oder den Scharfschützen. Die Aktionen werden anhand eines eigenen Kartendecks gesteuert, welches jeder Spezialist zugeteilt bekommt. Welche Karten man dabei mit einmischen darf, hängt auch teilweise von der Mission ab. Jeder Held hat noch eigenen „Fokuskarten“, die ihm bestimmte permanente Fähigkeiten geben und die teilweise sehr hilfreich und nützlich sind.

Jeder Held hat am Anfang fünf Handkarten, die in unterschiedlicher Weise ausgespielt werden können. Entweder können sie als Angriffskarte genutzt werden, wobei es Nahkampf- , Fernkampf- und Sprengstoffangriffe gibt, die jeweils auch eine bestimmte Reichweite haben. Auf den Karten ist dann angegeben wie viele Würfel man für den Angriff nutzen kann, dabei kann man auch mehrere Karten mit gleichen Angriffssymbolen kombinieren. Habe ich z.B. mit meinen Karten 5 Patronen, darf ich fünf Würfel werfen, die dann dort geworfenen Patronen sind meine Treffer. Auch können die Karten als Reaktion gespielt werden, damit kann man z.B. einem Verbündeten helfen oder auch sich selbst.

Allerdings sollte man vermeiden alle seine Karten in der Runde ausgegeben zu haben, denn die Anzahl der Karten sind auch die Trefferpunkte die man als Held hat. Umso weniger Karten man hat, umso schneller stirbt man dann. Denn wird man von einem Monster getroffen, muss man die Anzahl an Treffern als Karten abgeben. Dieser Mechanismus ist sehr tricky, muss man versuchen die Monster zu beseitigen, wodurch man ja schon Karten verliert und des öfteren nutzt man sie gerne um den Verbündeten mit einer Reaktion zu unterstützen oder aus der Patsche zu helfen und schwups hat man nur noch eine oder zwei Karten und muss am Ende noch hoffen, nicht angegriffen zu werden.


Das Spiel spielt sich unglaublich schnell und flüssig und lebt von seiner Spannung. Dadurch das man ständig gucken muss, ob man den anderen nicht helfen kann oder muss, entsteht auch keine Downtime, man ist also immer während am Spiel beteiligt.

In unserem ersten Szenario war es unsere Aufgabe einen Fluss zu überqueren. Die Brücke war leider unpassierbar, also mussten wir uns zu einer Fähre durchschlagen. Hier wimmelte es jedoch leider schon vor Mutanten und wir mussten zusätzlich noch feststellen, das die Fähre wohl gerade in der Reparatur war, als das Artefakt ausbrach. Somit mussten wir sie wohl oder übel erst einmal reparieren. Die Schiffsschraube hatte Schaden genommen und Treibstoff wollte auch besorgt sein. Dies gelang uns relativ schnell und wir fuhren auf den Fluss hinaus. So motiviert starteten wir gleich eine zweite Partie.

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Gespielt – Der wöchentliche Spielerückblick Nr. 8

Woche vom 06.03.17 – 12.03.17 KW 10

Mittwoch

Am Mittwoch trafen wir uns wieder zum Spielen im Vereinheim. Heute waren wir etwas später vor Ort, tranken dann zusammen noch Kaffee und aßen von Martins kurzfristig selbst gebackenem Kuchen, ehe es mit XCOM: Das Brettspiel, dem Brettspiel losgehen sollte.

XCOM: Das Brettspiel

Martin und Lars waren von dem Computerspiel so begeistert, das ich es kurzerhand zu einer Bestellung hinzugefügt habe, die auch direkt heute ankam. Bei diesem Spiel versuchen wir gemeinsam die Welt vor feindlichen Ufos und Aliens zu beschützen und die Panik der Bevölkerung möglichst gering zu halten. Es gibt vier verschiedene Abteilungen, von denen jeder Spieler eine übernimmt und ihre Geschicke leitet.

Da wären zum einen der Commander, Forschungsleiter, Einsatzleiter und der Central Officer. Der Commander kümmert sich hauptsächlich um das Verteilen der Gelder, denn die Soldaten, Abfangjäger und Forscher wollen am Ende des Tages ja auch bezahlt werden. Zusätzlich kümmert er sich noch um die Verteilung der Abfangjäger, die sich um die eindringenden Ufos kümmern. Der Forschungsleiter wiederum ist für das Erforschen neuer Technologien zuständig die für die unterschiedlichen Abteilungen Vorteile und Fähigkeiten bringen. Zum anderen sammelt er die Proben (Artefakte) der getöteten Aliens, mit denen kann er sich zusätzliche Würfel bei den verschiedenen Proben verdienen. Der Einsatzleiter teilt seine Soldaten der Verteidigung der Basis und verschiedenen Missionen zu. Der Central Officer ist mit der orbitalen Verteidigung durch Satelliten beschäftigt und ist auch derjenige, der die App bedient.

So ganz warm geworden sind wir mit dem Spiel leider noch nicht. Das liegt daran, das es in unserer Gruppe gespaltene Meinungen über den Echtzeitteil des Spieles gibt. Hier wird man nämlich per App durch das Spiel geleitet und muss die zu fällenden Entscheidungen in einer bestimmten Zeit erledigen. Schafft der zuständige Abteilungsleiter das nicht rechtzeitig wenn er dran ist, verfällt die Aktion. Also muß man sich schon Gedanken machen, wenn die anderen gerade dran sind. Da bekommt man vom Spiel nichtmehr soviel mit.

Warum gibt es eigentlich nicht auch noch ein Kartendeck, das die verschiedenen Aktionen bzw. Ereignisse hervorbringt? So könnte man das Spiel nämlich mit und ohne App (weniger Zeitdruck) spielen. Schaden würde es XCOM sicherlich nicht.

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