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KS: Massive Darkness ist eingetroffen

Irgend­wie kom­men wir in letz­ter Zeit kaum dazu, etwas zu ver­öf­fent­li­chen — Urlaub und rund­her­um viel zu tun sei “Dank”. Den­noch ist es Zeit für ein klei­nes Update…

Im Lau­fe der letz­ten Tage ist bei uns ein wei­te­rer Kick­star­ter ein­ge­trof­fen: Mas­si­ve Darkness von CMON. Wie­der mal ein beein­dru­ckend gro­ßes Paket, gefüllt mit aller­hand Boxen, die wie­der­um vor Minia­tu­ren nur so strot­zen.

Wir konn­ten es uns nicht neh­men las­sen, auch gleich einen Sams­tag eine groß ange­leg­te Par­tie (bzw. gar Kam­pa­gne) zu star­ten. Zu fünft wag­ten wir uns in das fins­te­re Dun­ge­on hin­ab, auf der Suche nach eini­gen Arte­fak­ten.

Mas­si­ve Darkness hat deut­lich län­ger gedau­ert, als wir dach­ten, doch hat es unheim­lich Spaß gemacht. Die ver­schie­de­nen Fer­tig­kei­ten, Geg­ner und auch der Umstand, das die­se schö­ne Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de gar selbst gegen uns nut­zen, bevor wir sie in die eige­nen schmie­ri­gen Fin­ger bekom­men, ist ein­fach sehr schön. Der gan­ze Spiel­me­cha­nis­mus hat uns sehr in die Spiel­welt ein­tau­chen las­sen — klas­se!

Aber bevor ich noch mehr erzäh­le, hier erst­mal, was es über­haupt in dem Paket so gab.…Schaut ein­fach selbst in die Grund­box hin­ein:

Role play convention (RPC) 2017

Am Wochen­en­de der CON­flict Rhein­land stat­te­ten wir auch auf der in Köln statt­fin­den­den Role play con­ven­ti­on (RPC) 2017 einen Besuch ab. Die­se Gele­gen­heit muss­te man doch nut­zen.

Vor Ort erwar­tet uns das hei­ßes­te Wochen­en­de bis­her in die­sem Jahr. Unse­ren Respekt für all die Fans, Cos­play­er und LAR­Per, die sich bei der Hit­ze in ihre Kos­tü­me geschmis­sen und unter ihrem Leder, Latex oder Fell geschwitzt haben. Ihr hab es zu einer groß­ar­ti­gen Ver­an­stal­tung gemacht!

Wir fan­den, das die Ver­klei­dung aus “Das fünf­te Ele­ment” ein­deu­tig die dem Wet­ter ange­pass­tes­te war… 😉

Vie­le Bereich gab es zu sehen, so waren auch Brett­spie­ler und gar Table­top­per mit von der Par­tie. Außen um die Hal­le her­um, war ein gro­ßer Mit­tel­al­ter­markt auf­ge­baut — toll gemacht. Kurz­um ein tol­ler Besuch — über­zeugt Euch selbst anhand unse­rer Schnapp­schüs­se!

Alle Bil­der fin­det ihr hier : Role play con­ven­ti­on (RPC) 2017

Gespielt — Der wöchentliche Spielerückblick Nr. 14

Woche vom 17.04.17 — 23.04.17 KW 16

Montag

Arcadia Quest

Die­se Spie­le­wo­che begann wegen des Fei­er­ta­ges schon am Mon­tag. Nach dem Mit­tag­essen zog es uns wie­der in den Dun­ge­on. Unse­re Arca­dia Quest Hel­den woll­ten sich wie­der ein­mal mit aller­hand Orks, Gob­lins und ande­ren fie­sen Mons­tern duel­lie­ren um diver­se Quest zu erfül­len.

Wir ent­schie­den uns für das schwie­ri­ge Sze­na­rio “Der Ork­bau”. Hier­bei konn­te beim Erfül­len einer Ques­te, dem Besie­gen eines Orkma­ro­deurs, ein neu­er mäch­ti­ger Gegen­stand gewon­nen wer­den. Auch einen Titel gab es bei der Quest “Zer­stö­re den Stein” zu gewin­nen.

Die Stei­ne sind natür­lich von dem mäch­ti­gen Tier­men­schen mit Hammer/Speeren bewacht und müs­sen erst aus dem Weg geräumt wer­den. Die­ses erschien mir etwas zu schwer für den Anfang. So war­te­te ich ein paar Run­den, bis Mar­tin und Wolf­gang durch diver­se Kämp­fe etwas geschwächt waren und woll­te dann einen fie­sen und hin­ter­häl­ti­gen Angriff star­ten. Damit hät­te ich gleich schon die Quest “Töte Grün/Orange” erfüllt und könn­te mich dann den ande­ren Auf­ga­ben zu wid­men. Doch kam es anders, denn anstatt einen der Hel­den aus den ande­ren bei­den Gil­den zu töten, bekam ich von Wolf­gangs Gil­de auf die Müt­ze und einer mei­ner Hel­den bezahl­te die­se Akti­on mit sei­nem Leben.

Nun aus so einer Nie­der­la­ge geht man ja gestärkt her­vor. So ließ ich Wolf­gangs Gil­de nun links lie­gen, war der doch auch damit beschäf­tigt einen der Stei­ne zu ergat­tern und den Tier­men­schen aus dem Weg zu räu­men. Dafür gelang es mit einen von Mar­tins Gil­den­mit­glie­dern aus dem Weg zu räu­men — 1. Quest!

Wäh­rend ich so abge­lenkt war, heims­te Wolf­gang flugs bei­de Quests zu erle­di­gen, oh ha. Ich begann nun damit,  mich mit den Ork — Maro­deu­ren aus­ein­an­der­setz­ten, lei­der kam es aber so, das wenn ich es geschafft hat­te, mich der Vor­hut zu ent­le­di­gen, gleich immer wie­der an glei­cher Stel­le neue Geg­ner gespaw­ned wur­den. Dies hielt mich die gan­ze Zeit auf und ich kam noch nicht ein­mal in die Nähe eines der Ork — Maro­deu­re. Das nerv­te mich extrem, Wolf­gang hat­te sich dann auch in der Zwi­schen­zeit dar­an gemacht und nahm es mit Mar­tin auf. Die­ser konn­te sich anfangs noch eini­ger­ma­ßen ver­tei­di­gen, doch soll­te das das Ende nur noch ein wenig her­aus­zö­gern.

Auch ich schaff­te es nicht mehr, einen von Wolf­gangs Hel­den zu töten, da sein Held mit 4 Ver­tei­di­gungs­wür­feln aus­ge­stat­tet war und so gewan­nen die Löwen die­ses Aben­teu­er.

Glück­li­cher­wei­se hat­te ich durch mei­ne vie­len Kämp­fe ordent­lich Geld geschef­felt und hoff­te nun damit mei­ne Gil­de für die nächs­te Her­aus­for­de­rung mit neu­en Waf­fen und Gegen­stän­den zu ver­bes­sern, doch bekam ich lei­der nur wenig inter­es­san­te Din­ge auf die Hand. So muss­te eini­ges mei­nes sau­er ver­dien­ten Gel­des ein­fach ver­puf­fen. Das Hel­den­le­ben ist kein leich­tes Busi­ness…

Infobox — Arcadia Quest

Arcadia Quest - Cover
2–4
ab 13
60

Autor Eric M. Lang, Thia­go Aran­ha, Guil­her­me Gou­lart, Fred Per­ret
Gra­fi­ker Mathieu Har­laut, Andrea Cofran­ces­co
Ver­lag Asmo­dee, Cool Mini or Not, Spa­ghet­ti Wes­tern Games, CMON Limi­ted
Jahr 2014
The­ma Aben­teu­er, Fan­ta­sy, Kämp­fen, Minia­tu­ren
Mecha­ni­ken Wür­fel, Ras­ter­be­we­gung, Modu­la­res Spiel­brett, Varia­ble Play­er Powers

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Anachrony

Am Abend star­te­te ich mit Mar­tin noch eine Par­tie Ana­chro­ny. Die­ses Spiel war erst vor kur­zem ein­ge­trof­fen, es ist auch ein Kick­star­ter finan­zier­tes.

In einer dys­to­pi­schen Zukunft erfährt die Mensch­heit durch eine Zeit­rei­se aus der Zukunft von einem bevor­ste­hen­den Meteo­ri­ten­ein­schlag. Unse­re Auf­ga­be ist es nun, die Res­te der Mensch­heit dar­auf vor­zu­be­rei­ten und auch die Haupt­stadt zu eva­ku­ie­ren, die getrof­fen wer­den wird. Dafür wer­den ver­schie­de­ne Arbei­ter ein­ge­setzt, Gebäu­de gebaut, Res­sour­cen abge­baut, Super­pro­jek­te errich­tet und geforscht.

Dank der Zeit­rei­sen kön­nen wir Roh­stof­fe, Exo­suits und gar Arbei­ter aus der Zukunft anfor­dern, die uns im Jetzt unter­stüt­zen. Knif­fe­lig wird es dann jedoch spä­ter, denn schliess­lich muß man in der Zukunft die­se Din­ge auch selbst haben, damit man sie sich in der Ver­gan­gen­heit schi­cken kann — sonst dro­hen Para­do­xi­en und Ano­ma­li­en. Span­nen­des The­ma.

Da es schon ziem­lich spät war konn­te ich mich an dem Abend aller­dings nicht mehr wirk­lich auf das Spiel ein­las­sen. So bekam ich nicht son­der­lich viel zu Stan­de und wir unter­bra­chen unse­re Par­tie in lie­ßen das Spiel auf dem Tisch ste­hen um es in den nächs­ten Tagen dann wei­ter­zu­spie­len.

Infobox — Anachrony

1–4
ab 15
60–120

Autor Richard Amann, Vik­tor Peter, Dávid Tur­c­zi
Gra­fi­ker Vil­lő Far­kas, László Fejes, Las­lo For­gach, Már­ton Gyu­la Kiss, Péter Mes­zlényi, …
Ver­lag Mind­clash Games
Jahr 2017
The­ma Sci­ence Fic­tion, Wirt­schaft

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Mittwoch

Mechs vs. Minions

An unse­rem nor­ma­len Spiele­mitt­woch tra­fen wir uns dies­mal bei Lars. Wir woll­ten mal ver­su­chen uns mit der nächs­ten Mis­si­on bei “Mechs vs. Mini­ons” zu befas­sen.

In die­sem Sze­na­rio war es unse­re Auf­ga­be 3 Kris­tal­le zur Schu­le zu schaf­fen und die­se vor den anren­nen­den Mini­ons zu schüt­zen. Denn soll­te es auch nur ein Mini­on schaf­fen zur Schu­le durch­zu­drin­gen, ist das Spiel für uns ver­lo­ren.

Wir hat­ten uns über­legt, das jeweils ein Mech sich um den lin­ken und den rech­ten Kris­tall bemüht und die ande­ren bei­den sich um den vor­de­ren zu küm­mern. Bei Peter und mir klapp­te das mit dem rech­ten und lin­ken auch ziem­lich gut, aber bei Mar­tin und Lars nicht so wirk­lich.

Die anren­nen­den Mini­on­hor­den wur­den durch das Ber­gen der Kris­tal­le immer grö­ßer und so sahen sich die bei­den ziem­lich schnell von Mini­ons umge­ben. Dadurch beka­men sie natür­lich unwei­ger­lich Scha­dens­kar­ten auf die Hand, die sie dar­an hin­der­ten geord­net den Kris­tall zur Schu­le zu tra­gen, da sie ihn ob der vie­len Angrif­fe immer wie­der fal­len lie­ßen.

Peter und ich saßen der­weil mit unse­ren Kris­tal­len in der Schu­le und beob­ach­te­ten das wil­de Trei­ben. Da die Mini­ons lei­der auch bei uns immer näher an die Schu­le vor­dran­gen muss­ten wir unse­re wohl­ver­dien­te Mit­tags­pau­se unter­bre­chen und uns mit den Mini­ons befas­sen. Dies gelang uns am Anfang noch recht gut, nur konn­ten wir zu zweit lei­der auch nichts gegen die mas­si­gen Hor­den anrich­ten und die Mini­ons stürm­ten die Schu­le. So war das Sze­na­rio lei­der ver­lo­ren.

Das woll­ten wir so nicht auf uns sit­zen las­sen und star­te­ten im Anschluss gleich noch eine zwei­te Par­tie. Unse­re Stra­te­gie war die glei­che, das dafür aber Ergeb­nis auch…

Wir schaff­ten es auch beim zwei­ten Mal lei­der nicht, die Schu­le zu beschüt­zen, weil die ande­ren bei­den in der Mit­te so rum­ge­klün­gelt haben mit ihren Kris­tal­len und die­se immer wie­der irgend­wo fal­len lie­ßen. Man das war frus­trie­rend und pein­lich, so hat­ten wir uns das nicht vor­ge­stellt, 2x das glei­che Sze­na­rio und bei­de Male ordent­lich an die Wand gefah­ren. Beim nächs­ten Mal neh­men Peter und ich die Mit­te, viel­leicht funk­tio­niert das ja bes­ser. Was hältst Du davon Peter?

Infobox — Mechs vs. Minions

Mechs vs. Minions - Cover
2–4
ab 14
60–90

Autor Chris Cant­rell, Rick Ernst, Stone Libran­de, Pras­hant Saras­wat, Nathan Tiras, …
Gra­fi­ker Dan­ny Beck, Tysen Hen­der­son
Ver­lag Riot Games
Jahr 2016
The­ma Fan­ta­sy, Kämp­fen, Video­spiel­ad­ap­ti­on, Minia­tu­ren
Mecha­ni­ken Action / Move­ment Pro­gramming, Kar­ten draf­ten, Koope­ra­ti­ves Spiel, Wür­fel, Modu­la­res Spiel­brett, Varia­ble Play­er Powers

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Im Anschluss hat­ten wir noch etwas Zeit, aber ne wei­te­re Run­de Mechs vs. Mini­ons war nicht mehr gewünscht. So woll­te Lars mal ein klei­nes Kar­ten­spiel vor­stel­len, wel­ches er auf einem Akti­ons­tag beim Fan­ta­sy-In gese­hen und dann mit­ge­nom­men hat­te.

Shangha-Do

Bei die­sem Spiel, wel­ches übri­gens “Sang­ha-Do” heißt, han­delt es sich um ein psy­cho­lo­gisch — koope­ra­ti­ves Kar­ten­spiel. Wir bekom­men dabei am Anfang des Spiels Lei­den auf die Hand, die wir mit posi­ti­ven Kar­ten besei­ti­gen müs­sen. Dabei han­delt es sich um grund­le­gen­de Schwie­rig­kei­ten des Lebens in Form von Kar­ten, z.B. wird Hass durch Lie­be auf­ge­löst und Sor­gen durch Zuhö­ren usw.

Die Spie­ler begin­nen dabei mit unter­schied­lich vie­len Lebens­punk­ten und bevor die­se auf­ge­braucht sind soll­te man alle sei­ne Lei­den los­ge­wor­den sein und kann dann erfüllt ster­ben.

Im Gro­ßen und Gan­zen offen­bart der akti­ve Spie­ler ein Leid um bit­tet damit die ande­ren Spie­ler um Hil­fe, die ja nun wis­sen wie sie dem akti­ven Spie­ler evtl. bei­ste­hen kön­nen. Jetzt hat der akti­ve Spie­ler noch die Mög­lich­keit sel­ber jeman­dem zu hel­fen indem er ein Leid auf­löst. Das kann er auf gut Glück pro­bie­ren, bes­sert ist es aber natür­lich zu wis­sen wel­che Lei­den bei wel­chem Spie­ler auf­zu­lö­sen sind. Denn letz­te­rer kann dann selbst noch jemand ande­rem hel­fen und so eine Glücks­ket­te aus­lö­sen. Das ist nicht ver­kehrt, denn es gibt auch noch gute oder schlech­te Ereig­nis­se, wel­che beim Zie­hen der Kar­ten ein­tre­ten und einem dazwi­schen­fun­ken kön­nen.

Hmm, die Idee ist ja ganz inter­es­sant, doch hat es mich lei­der nicht so vom Hocker geris­sen.

Infobox — Sangha-Do


Dungeon Roll

Als letz­tes hat­ten wir noch Lust auf eine flin­ke Par­tie Dun­ge­on Roll. Dies ist immer wie­der lus­tig und schnell als Absa­cker gespielt.

Jeder Spie­ler wür­felt sich eine Hel­den­grup­pe mit dem er sich in den Dun­ge­on begibt und gegen alle mög­li­chen fie­sen Mons­ter kämp­fen muss. Jeder Held hat dabei eine Son­der­fä­hig­keit, die es geschickt ein­zu­set­zen gilt. Die Hel­den bege­ben sich Run­den­wei­se in den Dun­ge­on, die Mons­ter wer­den dabei durch Wür­fel ange­zeigt. So wür­felt man sich durch den Dun­ge­on und begeg­net den Mons­tern. Dabei muss ein Wurf immer kom­plett abge­han­delt wer­den, bevor man in die nächs­te Stu­fe star­ten kann — der eige­ne Hel­den­wurf bleibt jedoch erhal­ten.

Die ver­brauch­ten Wür­fel natür­lich bei­sei­te gelegt und der Held kann sich mit immer weni­ger Mate­ri­al gegen die immer grö­ßer wer­den­den Hor­den von Mons­tern zur Wehr set­zen. Da heißt es zum rich­ti­gen Zeit­punkt auf­zu­hö­ren und die Sieg­punk­te ein­zu­sa­cken.

Doch Ach­tung vor dem Dra­chen: Wird die­ser zum drit­ten Mal gewür­felt, erschient er und muss bekämpft wer­den, dazu braucht der Held jedoch noch drei ver­schie­de­ne Cha­rak­ter­wür­fel in sei­ner “Grup­pe”…

Bei mir lief es dies­mal lei­der nicht so gut. Ich konn­te nie weit genug in den Dun­ge­on vor­drin­gen um vie­le Punk­te zu bekom­men. Ganz im Gegen­teil zu Peter und Lars die sich einen erbit­ter­ten Zwei­kampf um die Kro­ne lie­fer­ten. Lars hat­te am Ende ein paar Punk­te mehr gesam­melt auch durch Schät­ze die er beim durch­strei­fen des Dun­ge­ons gefun­den hat­te. Hat wie­der sehr viel Spass gemacht.

Infobox — Dungeon Roll

Dungeon Roll - Cover
1–4
ab 8
15

Autor Chris Darden
Gra­fi­ker Eric J. Car­ter, Ryan John­son, Rob Lun­dy
Ver­lag Pega­sus Spie­le
Jahr 2013

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Donnerstag

Anachrony

Am Don­ners­tag Abend ging es bei Mar­tin und mir dann noch ein wenig mit Ana­chro­ny wei­ter. Ich muss sagen, so lang­sam kommt man dann dahin­ter und kann auch eine Stra­te­gie ent­wi­ckeln.

Man muss aber auch lei­der auf aller­hand Sachen reagie­ren und Was­ser ist in die­sem Spiel ein ganz wich­ti­ger Fak­tor von dem man immer genug zur Ver­fü­gung haben soll­te, denn nicht nur die meis­ten Gebäu­de brau­chen zum Bau­en und zum Benut­zen Was­ser, son­dern auch ver­schie­de­ne Aktio­nen ver­lan­gen dies. Wie gut das ich nichts­ah­nend am Anfang ein Gebäu­de zur Was­ser­pro­duk­ti­on gebaut hat­te und mit wel­chem ich theo­re­tisch jede Run­de mit Hil­fe eines Admi­nis­tra­tors 5 Was­ser gene­rie­ren kann. Das hat mir schon sehr viel gehol­fen, aber auch die Res­sour­cen wer­den benö­tigt.

Mir gelang es zwi­schen­zeit­lich sogar 2 Super­pro­duk­tio­nen zu bau­en. Doch dann war es schon wie­der so spät, das wir das Spiel ein wei­te­res Mal unter­bra­chen.

Freitag

Am Frei­tag woll­ten wir uns nach dem Ein­kau­fen abends eigent­lich auf den Spiel­etag am Sams­tag vor­be­rei­ten und schon mal alles zusam­men­pa­cken, doch irgend­wie plopp­te am Han­dy eine Erin­ne­rung an den Spie­le­abend mit Alex & Ste­phie auf! Oh weh, das hat­ten wir ja gar nicht auf dem Schirm, also schnell umge­plant und ein paar Spie­le ein­ge­packt von denen wir wenigs­tens die Regeln kann­ten.

Halli Galli

So gab es dann vor dem Essen noch eine kur­ze Run­de Hal­li Gal­li, wobei ich zuge­ben muss das sol­che Reak­ti­ons­spie­le ja abso­lut nicht mei­nes sind. Ich glau­be zu dem Spiel brauch ich nicht all­zu viel erzäh­len, da es doch die meis­ten noch aus ihrer Kind­heit ken­nen. Im Gro­ßen und Gan­zen decken die Spie­ler abwech­selnd Früch­te in unter­schied­li­cher Anzahl von ihren Sta­pel auf. Wenn bei einer Frucht 5 Stü­cke ins­ge­samt auf den Kar­ten offen­lie­gen wird auf die Glo­cke gehau­en was das Zeug hält und der ers­te Spie­ler erhält alle aus­lie­gen­den Kar­ten. Das geht solan­ge wei­ter bis die Spie­ler kei­ne Kar­ten mehr auf der Hand haben.

Natür­lich ist so ein Spiel ja was für schnel­le Kin­der­hän­de, sodass Lau­ra uns alle total abge­zo­gen hat und selig im Bett ver­schwun­den ist.

Infobox — Halli Galli

Halli Galli - Cover
2–6
ab 6
10

Jahr 1990

Railroad Revolution

Nun konn­ten wir unse­re Par­tie Rail­road Revo­lu­ti­on star­ten. Das hat­ten wir bereits mit Lars Pro­be gespielt und für super emp­fun­den.

Nach der guten Erklä­rung von Mar­tin konn­ten wir los­le­gen und alle waren ziem­lich schnell im Spiel drin. Klar ein paar Fra­gen gibt es immer, aber es lief dann schnell sehr flüs­sig und rund. Lei­der bei mir über­haupt nicht, ich ent­schied mich dafür, mei­ne Stre­cke ganz oben hin­über nach Wes­ten zu füh­ren, da waren die Bahn­hö­fe güns­ti­ger, die Stre­cken­ab­schnit­te aber teu­rer. Und damit ging es nur lang­sam vor­an, da ich meist nicht genü­gend Geld hat­te und so auf die pas­sen­den Arbei­ter ange­wie­sen war, um mög­lichst wenig zah­len zu müs­sen. Dies hielt mich ganz schön auf, auch pass­ten mei­ne Auf­trä­ge irgend­wie alle nicht zu rich­tig zusam­men, wie sie es beim ers­ten Spiel taten, wo ich vie­le beim Zie­hen schon fast erfüllt hat­te.

Bei Mar­tin und Ste­phie kam die Expan­si­on ziem­lich schnell in Gang. Mar­tin hat­te sich anschei­nend die­ses Mal auch vor­ge­nom­men sich auch auf die Tele­gra­phen zu kon­zen­trie­ren und am Ende dafür ordent­lich Sieg­punk­te zu bekom­men.

Bei mir ging es bald nur noch dar­um mög­lichst vie­le Auf­trä­ge zu erfül­len, lei­der fehl­te mir das Geld dies­mal irgend­wie an allen Ecken und Enden und ich war gezwun­gen zwi­schen­durch immer mal wie­der Glei­se und Bahn­hö­fe zu ver­kau­fen. Akti­en waren auch Man­gel­wa­re und so konn­te ich lei­der die Han­dels­ak­tio­nen oft nicht nut­zen. Sehr blöd. Alex kam auch nicht so recht vom Fleck, jedoch bes­ser als ich. Der­weilt tob­te zwi­schen Mar­tin und Ste­phie ein erbit­ter­ter Kampf um den Sieg.

Das Ende näher­te sich dann in der Geschwin­dig­keit eines Schnell­zu­ges und es ent­wi­ckel­te sich noch ein­mal ein geschäf­ti­ges Trei­ben auf dem Spiel­brett. Der eine brauch­te noch Glei­se oder Bahn­hö­fe um Auf­trä­ge zu erfül­len, der ande­re woll­te sei­ne Ein­fluss­mar­ker noch so hoch wie mög­lich trei­ben um anschlie­ßend noch ordent­lich Sieg­punk­te ein­zu­sa­cken.

Mir gelang es noch einen letz­ten Bahn­hof zu bau­en, was mir aller­dings auch nur den letz­ten Platz brach­te. Mar­tin hat­te sich irgend­wie über­all mit betei­ligt, sodass es kei­ne Kate­go­rie gab, in der er kei­ne Sieg­punk­te bekom­men hat­te. Dies brach­te ihm letzt­end­lich den Sieg wenn auch sehr knapp vor Ste­phie, die sich für einen Erst­tä­ter sehr gut geschla­gen hat­te.

Infobox — Railroad Revolution

2–4
ab 12
45–90

Autor Mar­co Canet­ta, Ste­fa­nia Nic­co­li­ni
Gra­fi­ker Maria­no Ian­nel­li
Ver­lag Pega­sus Spie­le, What’s Your Game?
Jahr 2016
The­ma Indus­trie / Pro­duk­ti­on, Züge
Mecha­ni­ken Route/Network Buil­ding

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Samstag

Last Friday

Den Spiel­etag im Ver­ein began­nen wir mit einem lecke­ren und aus­gie­bi­gen Früh­stück. Peters Toch­ter hat­te sich “und Last Fri­day” und gewünscht und so star­te­ten wir damit gleich. Doch das Spiel war schnel­ler vor­bei als wir gucken konn­ten.

Der “Wahn­sin­ni­ge”, dies­mal ver­kör­pert von Mar­tin hat­te die Hin­weis­mar­ker geschickt auf dem Spiel­plan ver­teilt und den Peter schnell ein­ge­fan­gen. Und da wir alle irgend­wie ziem­lich nah bei­ein­an­der hock­ten, war es kei­ne Schwie­rig­keit uns in einem Zug auf nur noch einen Über­le­ben­den zu dezi­mie­ren.

Doch auch unser jüngs­tes Mit­ge­lied konn­te es nicht schaf­fen sich in eine der ret­ten­den Hüt­ten zu bege­ben, auch weil die nächst­ge­le­ge­ne von Mar­tin schon geöff­net war. So war das Spiel nach nicht ein­mal 30 Minu­ten zu Guns­ten des Wahn­sin­ni­gen erle­digt, wir waren alle tot. Äh, ja, so geht das anschei­nend auch. Die­se Cam­per hal­ten heut­zu­ta­ge auch nichts mehr aus…

Infobox — Last Friday

Last Friday - Cover
2–6
ab 14
30–120

Autor Anto­nio Fer­ra­ra, Sebas­tia­no Fio­ril­lo
Gra­fi­ker Sebas­tia­no Fio­ril­lo
Ver­lag Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag
Jahr 2016

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King of Tokyo

Wei­ter ging es mit zwei Run­den “King of Tokyo”. Die­ses Spiel ist in der Zwi­schen­zeit zu einem mei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­spie­le gewor­den, Es ist ange­nehm kurz, aber immer sehr spa­ßig und span­nend. Zu fünft konn­ten wir sogar den Platz in Tokyo Bay besetz­ten. Mein King konn­te aber die­ses Mal lei­der über­haupt nichts rei­ßen, war er doch ziem­lich schnell von der Bild­flä­che ver­schwun­den.

Lei­der gelang es mir nicht, genug der nütz­li­chen Ener­gie­blit­ze zu sam­meln um mir damit schö­ne Power — Ups zu kau­fen, die­se ris­sen sich dann ande­re unter den Nagel. Lars gewann dann läs­sig.

Auch in der zwei­ten Run­de rann­ten die ande­ren an mir vor­bei. Irgend­wie ist heu­te nicht der Tag für Mons­ter… Gegen Ende kam es dann noch zu einem Duell zwi­schen Mar­tin und Lars, den Mar­tin letzt­end­lich knapp für sich ent­schied. Immer wie­der toll, macht mir abso­lut Spaß.

Infobox — King of Tokyo

King of Tokyo - Cover
2–6
ab 8
30

Autor Richard Gar­field, Don Ridd­le
Gra­fi­ker Gabri­el Butik, Romain Gas­chet, Igor Polou­chi­ne, Ben­ja­min Ray­nal, Jean-Bap­tis­te Reyn­aud, …
Ver­lag Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag, Lautapelit.fi, IELLO
Jahr 2011
The­ma Wür­fel, Kämp­fen, Sci­ence Fic­tion, Film / Fern­se­hen
Mecha­ni­ken Gebiets­kon­trol­le, Kar­ten draf­ten, Wür­fel, Play­er Eli­mi­na­ti­on, Press Your Luck

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Colt Express

Anschlies­send folg­ten zwei Par­ti­en “Colt Express”, auch die­ses Spiel ist abso­lut spa­ßig und kurz­wei­lig und ist nicht umsonst mit dem “Spiel des Jah­res” gekrönt wor­den. So lie­fer­ten wir uns in der Bahn einen erbit­ter­ten Kampf um die begehr­te Beu­te. Bei mir lief es über­haupt nicht, mei­ne Plä­ne wur­den immer wie­der durch­kreuzt, ich lan­de­te meist nie da wo ich hin­woll­te und wenn doch war die Beu­te schon weg.

Weder Che­yenne noch der Doc konn­ten mir bei den bei­den Spie­len zum Sieg ver­hel­fen. Im ers­ten Spiel gelang es mir nicht, bis auf eine Aus­nah­me, Beu­te zu machen, im zwei­ten Spiel bes­ser­te sich das zwar, aber die Juwe­len — und Kof­fer­samm­ler unter uns hat­ten da natür­lich bes­se­re Kar­ten als nur die Sack­samm­ler. Auch die zusätz­li­chen Taler für den Revol­ver­held lie­ßen sich ande­re Spie­ler nicht ent­ge­hen und bal­ler­ten fröh­lich drauf los.

Mar­tin hat­te es gar beson­ders übel erwischt: Er wur­de schon früh von nicht weni­ger als 10 Patro­nen “durch­bohrt” und war damit schon arg ein­ge­schränkt.

Infobox — Colt Express

Colt Express - Cover
2–6
ab 10
30–50

Autor Chris­to­phe Raim­bault
Gra­fi­ker Kle­menz Franz, Ian Paro­vel, Jor­di Val­buena
Ver­lag Asmo­dee, Lautapelit.fi, Ludo­nau­te
Jahr 2014
Aus­zeich­nun­gen Spiel des Jah­res 2015
The­ma Kämp­fen, Wil­der Wes­ten, Züge
Mecha­ni­ken Action / Move­ment Pro­gramming, Kar­ten­hand ver­wal­ten, Gedächt­nis, Modu­la­res Spiel­brett, Take That, Varia­ble Play­er Powers

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Zombicide

Nun ging es wei­ter mit “Zom­bici­de”. Dar­auf hat­te ich mich schon eine gan­ze Wei­le gefreut, hat­ten wir es doch lan­ge nicht mehr auf dem Tisch gehabt.

Natür­lich spiel­te ich wie­der mit “Doug”, denn bis­her hat­te er mich nie im Stich gelas­sen. Mei­ner Mei­nung nach hat er die bes­ten und die meis­ten Waf­fen und nur das zählt im Kampf gegen die Zom­bie­h­or­den. Wir spiel­ten gar erst­ma­lig mit der “Ulti­ma­te Sur­vi­vor” Edi­ti­on und den “Zom­bie Dogs”. Das Sze­na­rio war das zwei­te aus der “Toxic City Mall” Kis­te und es kamen natür­lich die gefähr­li­chen Gift — Zom­bies mit ins Spiel.

Unse­re Auf­ga­be war es zwei rote und ein blau­es X zu fin­den und auf­zu­neh­men. Die roten X stan­den doch tat­säch­lich für Würst­chen, die wir unbe­dingt benö­tig­ten und mit dem blau­en X konn­ten wir die Tür öff­nen hin­ter dem sich das Mons­trum und Kon­sor­ten befand. Der zwei­te Teil der Auf­ga­be bestand dar­in, eben die­ses Mons­trum zu besie­gen.

Im Lau­fe des Spiels kam es zu aller­lei Mas­sen­auf­läu­fen von Zom­bies, die wir immer wie­der besei­ti­gen muss­ten, da das Spiel­feld rela­tiv eng war und man so zwangs­wei­se immer mit­ten im Gesche­hen war. So konn­ten wir uns zwar rela­tiv schnell auf­le­veln da wir dau­ernd Zom­bies töten muss­ten, dadurch wur­den aber umso mehr von ihnen gespaw­ned. Egal, das kön­nen wir ab.

Eigent­lich lief es auch rela­tiv gut, wir hat­ten es teil­wei­se schon bis in den roten Bereich geschafft und konn­ten somit gefun­de­ne ultra­ro­te Waf­fen benut­zen. Aber hin­ter der einen Tür hat­ten sich sage und schrei­be 51 Zom­bies ver­sam­melt und durch die­se Tür muss­ten wir hin­durch. Was also unter­neh­men?

Trotz der fan­tas­ti­schen Waf­fen, hät­ten wir die­se Hor­de nicht stop­pen kön­nen. Daher taten wir das ein­zig Mög­li­che und such­ten zu unse­rem Ben­zin­ka­nis­ter noch eine Fla­sche für den “lecke­ren” Molo­tov — Cock­tail zu bas­teln um ihn dann in die Meu­te mit den 51 Zom­bies zu wer­fen.

Die Suche dau­er­te noch etwas, aber letzt­end­lich fan­den wir die pas­sen­de Fla­sche und so ent­stand ein rie­si­ger Feu­er­ball aus Zom­bies und Zom­bie­hun­den. Der Weg war frei! Eini­ge von uns hat­ten inzwi­schen sogar Waf­fen mit denen sie das Mons­trum allei­ne besie­gen konn­ten, da sie die nöti­gen drei Tref­fer ver­ur­sa­chen konn­ten, also brauch­ten wir gar kei­nen zwei­ten Cock­tail.

So war der Rest der Mis­si­on rela­tiv easy und wäh­rend die Män­ner schon den Raum ver­lies­sen (und gar den Grill ent­flamm­ten), schaff­ten wir Frau­en auch noch das Mons­trum und räum­ten anschlies­send die gan­ze Brut wie­der ein.

Und ich muss wie­der ein­mal sagen, Zom­bici­de ist eins der bes­ten Spie­le, wel­che ich bis­her gespielt habe. Und Peter, die Figu­ren sind der Ham­mer, damit macht es noch­mals dop­pelt soviel Spaß. Dan­ke.

Zom­bies jagen macht doch hung­rig, da passt es gut, das dann auch die lecke­ren Würst­chen und FLEISCH gar waren. Ok, eine Gemein­sam­keit mit Zom­bies haben wir also auch 😉

Infobox — Zombicide: Toxic City Mall

Zombicide: Toxic City Mall - Cover
1–6
ab 13
60

Autor Raphaël Gui­ton, Jean-Bap­tis­te Lul­li­en, Nico­las Raoult
Ver­lag Asmo­dee, Guil­lo­ti­ne Games, CMON Limi­ted
Jahr 2013
The­ma Hor­ror, Erwei­te­rung, Zom­bies, Minia­tu­ren
Mecha­ni­ken Action Point Allo­wan­ce Sys­tem, Koope­ra­ti­ves Spiel, Wür­fel, Kar­ten­hand ver­wal­ten, Modu­la­res Spiel­brett, Varia­ble Play­er Powers

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Das Wet­ter war zwar nicht das aller­bes­te, aber das stört uns ja nicht, man kann ja auch drin­nen essen. Nach dem Essen ging es gleich mit der Ver­eins­sit­zung wei­ter, ehe wir dann gegen 21 Uhr nach Hau­se auf­bra­chen. Ein tol­ler, inten­si­ver Spiel­etag liegt hin­ter uns. Super.

Sonntag

Anachrony

Am heu­ti­gen Sonn­tag woll­ten Mar­tin und ich nun nach dem Früh­stück doch end­lich das Ana­chro­ny zu Ende brin­gen.

Der Komet war schon ein­ge­schla­gen und es wur­de Zeit mit der Eva­ku­ie­rung zu begin­nen. Nun waren durch den Ein­schlag lei­der auch eini­ge Aktio­nen nur noch ein­ma­lig zu benut­zen, so wur­de es immer wich­ti­ger vie­le Aktio­nen mög­lichst auf den eige­nen Gebäu­den nut­zen zu kön­nen um das Spie­len­de nicht zu schnell ein­zu­lei­ten. Es gelang mir noch vor Spie­len­de die ange­for­der­ten Mate­ria­li­en aus der Zukunft zurück­zu­ge­ben um dafür kei­ne Minus­punk­te zu bekom­men und auch die ent­stan­de­nen Ano­ma­li­en zu besei­ti­gen.

Lei­der hat­te ich in den ers­ten Ses­si­ons schon etli­che Sieg­punk­te lie­gen las­sen, da ich ja mit dem Spiel anfangs noch nicht soviel anfan­gen konn­te. Heu­te hät­te ich bestimmt eini­ges anders gemacht, aber beim nächs­ten Spiel ist mir dann sicher­lich schon eini­ges kla­rer und Mar­tin hat es nicht so leicht gegen mich.

Obwohl … dafür das ich kei­ne Ahnung hat­te, habe ich mich noch ganz beacht­lich geschla­gen und ver­sucht mei­ne anfäng­li­chen Feh­ler noch wie­der zu berei­ni­gen. Fast wäre es mir gelun­gen, aber nur fast.

Arkham Horror: Das Kartenspiel

Zum Abschluss haben wir uns dann zusam­men noch an Ark­ham Hor­ror: Das Kar­ten­spiel gewagt. Dies hat Mar­tin zu Ostern bekom­men und wir woll­ten es ger­ne so schnell wie mög­lich ein­mal aus­pro­bie­ren, da es eh nur ein 2 — Per­so­nen — Spiel ist und es über­all in den höchs­ten Tönen gelobt wird. Das kön­nen wir auf jeden Fall bestä­ti­gen.

Ein super atmo­sphä­ri­sches Spiel, koope­ra­tiv und dazu noch mit Sto­ry­mo­dus und Kam­pa­gne. Was will man mehr, alles Din­ge die wir ger­ne mögen. Die Tex­te auf den Kar­ten sind stim­mig auch die Illus­tra­tio­nen, erin­nert alles an den gro­ßen Bru­der und passt wun­der­bar zum The­ma und dem Stil der 1920er Jah­re.

Das Spiel­prin­zip weis zu gefal­len, auch wenn es ein Deck­bau­spiel ist, was uns meist nicht so sehr liegt. Die Regeln sind an sich recht sim­pel und ein­gän­gig. Schön ist auch der Zufalls­me­cha­nis­mus, denn Fer­tig­keits­pro­ben wer­den nicht mit Wür­feln durch­ge­führt, son­dern durch das Zie­hen von Chips aus dem “Cha­os­beu­tel”. Dabei erhält man dann ent­we­der Mali- oder Boni auf die Fer­tigs­keits­wer­te. Abso­lut toll gelöst und span­nend, da man ja nie weiß was einen da erwar­tet — denn das kann auch von Sze­na­rio zu Sze­na­rio oder auch vom Schwie­rig­keits­grad her unter­schied­lich sein, was sich im Beu­tel befin­det.

Uns hat es total viel Spaß gemacht und wir freu­en uns schon auf das nächs­te Sze­na­rio.

Infobox — Arkham Horror: Das Kartenspiel

Arkham Horror: Das Kartenspiel - Cover
1–2
ab 14
60–120

Jahr 2016

Das war doch eine erfolg­rei­che und vor allem sehr spie­le­rei­che Woche. Und vom Pile haben wir das Ark­ham — Hor­ror Kar­ten­spiel auch gleich wie­der gescho­ben, so kann es wei­ter­ge­hen.