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Berlin Con Awards ins Leben gerufen

Vom 19.07. – 21.07.2019 geht es in Ber­lin wie­der heiss her. Zum nun­mehr fünf­ten Mal fin­det die Ber­lin Con in der Haupt­stadt statt. Dabei haben sich die Macher der Ber­lin Con (Hun­ter & Cron) Gedan­ken um eine neue Aus­zei­chung in der Brett­spiel­welt gemacht. Her­aus­ge­kom­men ist der Ber­lin Con Award, der auf der dies­jäh­ri­gen Ber­lin Con 2019 ver­lie­hen wer­den wird. Dabei ist die­ser Award nicht ein­zel­nen Spie­le­ti­teln gewid­met, son­dern legt den Fokus auf die Machern hin­ter den Titeln: Den Desi­gnern und Her­aus­ge­bern. Dabei wur­de ein Augen­merk auf neue Ver­la­ge und Autoren gelegt, deren Leis­tun­gen hier­mit gewür­digt wer­den.

Grün­der und Mit­ver­an­stal­ter Johan­nes „Hun­ter“ Jae­ger zum neu­en Preis:

In den letz­ten Jah­ren hat in der Brett­spiel Bran­che eine sehr dyna­mi­sche Ent­wick­lung ein­ge­setzt. Jedes Jahr erschei­nen unzäh­li­ge Neu­hei­ten. Vie­le die­ser inno­va­ti­ven Spie­le wer­den dabei von neu­ge­grün­de­ten Ver­la­gen und neu­en Autoren rea­li­siert. Mit den Ber­lin Con Awards möch­ten wir beson­ders die Leis­tung und das Talent des Nach­wuch­ses wür­di­gen. Gleich­zei­tig möch­ten wir den Machern hin­ter den Schach­teln ein Gesicht und eine Büh­ne geben, denn ohne sie wäre unser Hob­by nicht mög­lich.“

Ver­lie­hen wer­den die Prei­se auf der, eben­falls neu­en, Eröff­nungs­ver­an­stal­tung am Frei­tag Abend, der sich eine GameNight anschliesst.

Die Ber­lin Con Awards wer­den im Jahr 2019 in vier Kate­go­ri­en ver­ge­ben:

  1. Desi­gner of the Year
  2. Publisher of the Year
  3. Best New Desi­gner
  4. Best New Publisher

Inter­na­tio­nal gemisch­te und wech­seln­de Brett­spiel-Blog­ger stel­len dabei die wäh­len­de Fach­ju­ry. Pro Kate­go­rie nomi­niert die Jury dabei 4 Per­so­nen oder Teams, die für ein oder meh­re­re Brett­spie­le geehrt wer­den. In Fra­ge kom­men Spie­le, die laut Web­sei­te „boardgamegeek.com“ in 2018 oder 2019 ver­öf­fent­licht wur­den. Die jewei­li­gen Preis­trä­ger wer­den dann in gehei­mer Abstim­mung bestimmt und am Eröff­nungs­abend der Ber­lin Con bekannt­ge­ge­ben.

Die Nomi­nier­ten für die Ber­lin Con Awards 2019 sind:

Best New Publisher 2019

Deli­cious Games
Under­wa­ter Cities

King Racoon Games
Tsuku­yu­mi – Full Moon Down

Lucky Duck Games
Chro­ni­cles of Crime

Star­ling Games
Ever­dell

Publisher of the Year 2019

Board & Dice
Escape Tales: The Awa­ke­n­ing Teo­ti­hu­a­canDice Sett­lers

I Love Games
Detec­tive Club

Osprey Games
Cryp­tid

Por­tal GamesDetec­tive – A Modern Crime Board Game

Best New Designer 2019

Eliza­beth Har­gra­ve
Flü­gel­schlag – Wingspan 

David Cicu­rel
Chro­ni­cles Of Crime

Hal Dun­can & Ruth Vee­vers
Cryp­tid

Rita Modl
Men At Work

Designer of the Year 2019

Danie­le Tasci­ni
Teo­ti­hu­a­can

Igna­cy Trze­wic­zek
Detec­tive – A Modern Crime Board Game

Phil Wal­ker-Har­ding
Adven­ture Games
Silver&Gold
Giz­mos
Imho­tep: The Duel
Hexen­haus – Gin­ger­b­read House

Wolf­gang Warsch
Fuji
Die Taver­nen im tie­fen Thal
Brikks
Dop­pelt so Cle­ver – Twice As Cle­ver

Gespielt – Der wöchentliche Spielerückblick KW 52

Woche vom 24.12. – 30.12.18

In der Weih­nachts­wo­che ver­ab­re­de­ten wir uns am 2. Weih­nachts­fei­er­tag mit Lars zum spie­len. Wir began­nen wie­der mit einem gemüt­li­chen Früh­stück und star­te­ten danach gleich mit einem Bre­cher: Teo­ti­hu­a­can: Die Stadt der Göt­ter, die Neu­erschei­nung vom Schwer­kraft Ver­lag. Mar­tin und ich hat­ten es schon ein­mal zu zweit gespielt und woll­ten nun mal schau­en, wie es sich zu dritt spielt. Nach einer län­ge­ren Regel­er­klä­rung durch unse­ren ange­stamm­ten Erklär­bär Mar­tin konn­te es dann auch los­ge­hen. Lars war wie immer ziem­lich schnell im The­ma und so kam auch schnell Spiel­fluss auf.

Teo” erin­nert schon ein wenig an Tzol­kin, ist ja auch von den glei­chen Autoren. Es ist in der Zeit der Azte­ken ange­sie­delt und wie es sich für damals gehört, wol­len wir alle für Ruhm und Ehre, auch Sieg­punk­te genannt am Bau der Pyra­mi­de mit­hel­fen. Dafür müs­sen natür­lich Res­sour­cen her­an­ge­schafft wer­den, eben­so die Tech­no­lo­gi­en ver­bes­sert wer­den, um die ver­schie­de­nen Aktio­nen zu erleich­tern und schmack­haf­ter zu machen, es kön­nen Häu­ser für die Adli­gen errich­tet wer­den, die Pyra­mi­de kann mit Ver­zie­run­gen geschmückt wer­den und natür­lich wie es sich für einen wasch­ech­ten Azte­ken gehört, kann man in 3 ver­schie­den Tem­pel gehen um zu beten oder auch in den Palast. Die­se Anbe­tun­gen brin­gen uns ver­schie­de­ne Boni­plätt­chen und Schrit­te auf der gleich­far­bi­gen Tem­pel­leis­te, und wie man es von Tzol­kin gewöhnt ist, wer­den die­se Schrit­te auch belohnt und dadurch reiz­vol­ler.

Natür­lich wer­den unse­re anfäng­li­chen 3 Arbei­ter auch immer erfah­re­ner in ihrem Tun, dadurch wer­den sie stär­ker, aber auch älter, und wie es der Lauf der Zeit so mit sich bringt, ster­ben sie, wenn sie die Augen­zahl 6 erreicht haben. Doch auch dies tun sie nicht ohne mit Boni beschenkt zu wer­den und auf de Stra­ße der Toten vor­an­zu­schrei­ten.

Infobox – Teotihuacan: Die Stadt der Götter

Teotihuacan: Die Stadt der Götter - Cover
1 – 4
ab 12
90 – 120

Autoren Danie­le Tasci­ni, Dávid Tur­c­zi
Gra­fi­ker Odys­se­as Sta­mo­glou
Ver­lag Schwer­kraft-Ver­lag, Giochix.it, Board&Dice, NSKN Games, ster­nen­schim­mer­meer
Jahr 2018
The­ma Alter­tum
Mecha­ni­ken Area Move­ment, Point to Point Move­ment, Sets sam­meln, Tile Pla­ce­ment, Varia­ble Play­er Powers

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Teo­ti­hu­a­can: Die Stadt der Göt­ter ist ein abso­lut tol­les und sehr stra­te­gi­sches Spiel bei dem Vor­aus­pla­nung alles bedeu­tet. Je bes­ser die Arbei­ter sind, je mehr Erträ­ge brin­gen sie beim Abbau der Res­sour­cen, aber sie ster­ben halt auch schnel­ler. Und ach ja, sie müs­sen auch mit mehr Kakao ver­sorgt wer­den, denn am Ende einer Eklip­se, von denen wir drei spie­len, müs­sen natür­lich alle Arbei­ter ernährt wer­den, dies­mal nicht mit Mais, son­dern mit Kakao, und der fehlt spä­ter an allen Ecken und Enden. Denn umso mehr Arbei­ter schon auf einem Akti­ons­feld lie­gen auf das man kommt, umso mehr Kakao muss man bezah­len, auch um die Bonus­plätt­chen zu erwer­ben bedarf es Kakao.

Uns hat Teo auch in der 3er Beset­zung abso­lut viel Spaß gemacht, auch wenn wir zwi­schen­durch wegen eines Feh­lers noch­mal von vor­ne anfan­gen muss­ten. Abso­lut emp­feh­lens­wer­tes Spiel.

Nach dem Mit­tag­essen spiel­ten wir noch eine Par­tie Bel­fort. Die­ses Spiel hat­te es mir schon län­ger ange­tan und so lan­de­te es dann, fast wie von selbst, bei uns im Schrank. In Bel­fort bau­en wir an unse­re Stadt und müs­sen dafür ver­schie­de­ne Gebäu­de errich­ten. Dafür brau­chen wir Arbei­ter, in Form von Zwer­gen und Elfen, die wir erwer­ben und auch ver­bes­sern kön­nen. Wenn wir ein Gebäu­de fer­tig gestellt haben, kön­nen wir ein Haus auf das ent­spre­chen­de Sym­bol in der Stadt stel­len.

Das Spiel­feld besteht näm­lich aus ver­schie­de­nen Ein­zel­tei­len, Stadt­tei­len sozu­sa­gen. 2x wäh­rend des Spiels und am Spie­len­de kommt es zu einer Wer­tung, bei der die Stadt­tei­le alle nach­ein­an­der gewer­tet wer­den. Wer in einem Stadt­teil die meis­ten Gebäu­de errich­tet hat bekommt Sieg­punk­te, der zwei­te auch noch ein paar. Doch umso wei­ter man auf der Sieg­punkt­leis­te vor­an­schrei­tet umso mehr Steu­ern sind zu zah­len, kann man die­se nicht beglei­chen, dro­hen dicke Stra­fen in Form von Sieg­punkt­ab­zug. In sei­ne Gebäu­de kann man auch noch Gno­me ein­zie­hen las­sen, die einem meist noch eine Spe­zi­al­fä­hig­keit des Gebäu­des ver­lei­hen.

Infobox – Belfort

Belfort - Cover
2 – 5
ab 12
120

Autoren Jay Cor­mier, Sen-Foong Lim
Gra­fi­ker Josh Cap­pel, Jay Cor­mier, Sat­ya Hody, Sen-Foong Lim, Hans-Georg Schnei­der
Ver­lag Pega­sus Spie­le
Jahr 2011
The­ma Städ­te­bau, Fan­ta­sy, Wirt­schaft
Mecha­ni­ken Gebiets­kon­trol­le, Kar­ten draf­ten, Kar­ten­hand ver­wal­ten, Worker Pla­ce­ment

Bel­fort ist ein lus­ti­ges und schnell gespiel­tes Spiel, was mei­ner Mei­nung nach total unter­schätzt wird. Es ist total süß gemacht, die Gra­fik mag zu gefal­len, es ist aber auch sehr bunt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den bei­den Her­ren lei­der nicht so doll.

Donnerstag

Heu­te spiel­ten wir dann zu dritt mit dem Peter. Mar­tin hat­te die Idee mal wie­der das groß­ar­ti­ge Gre­at Wes­tern Trail auf den Tisch zu brin­gen. Ja man merkt, es ist doch schon län­ger her, das wir es gespielt hat­ten und anfangs tauch­ten dann doch wie­der eini­ge Fra­gen auf. Dies leg­te sich aber mit der Zeit und es ent­fal­te­te wie­der sei­ne schö­ne Span­nung.

Gespielt – Der wöchent­li­che Spie­le­rück­blick KW 52 wei­ter­le­sen

Gespielt – Der wöchentliche Spielrückblick KW 51

Woche vom 17.12.18 – 23.12.18

Ja es stimmt, es ist lan­ge her, das Ihr etwas von mir gehört habt, aber ich will mal ver­su­chen, wie­der ein wenig regel­mä­ßi­ger von unse­ren Spie­le­er­leb­nis­sen und Ein­drü­cken zu berich­ten. Das wird wahr­schein­lich nicht immer klap­pen, aber wir wer­den es zumin­dest ver­su­chen.

Unse­re Spie­le­wo­che begann dies­mal wie­der wie gewohnt am Mitt­woch. Lars muss­te die­ses Mal län­ger arbei­ten, sodass wir mit Peter zu dritt die­ses Mal bei uns zu Hau­se spiel­ten.

Mittwoch

Neom kam auf den Tisch, das neue Ken­ner­spiel von Loo­kout, das die­ses Jahr zur Spiel 2018 raus­ge­kom­men ist. Lei­der waren dort immer alle Spie­le­ti­sche belegt, sodass es uns lei­der nicht mög­lich war es dort aus­zu­pro­bie­ren und anzu­spie­len. So gelang­te das Spiel blind sozu­sa­gen zu uns noch kurz vor Weih­nach­ten, wir hat­ten es über unse­ren loka­len Händ­ler dem “Aller­lei Spie­le­rei” bestellt und konn­ten es dann dort abho­len.

Mar­tin und ich hat­ten es zu zweit schon ein­mal getes­tet und dort hat­te es uns schon sehr viel Spaß gemacht. Des bestä­tig­te sich auch in den zwei heu­ti­gen Par­ti­en mit Peter zu dritt. Auch hier wer­den die Plätt­chen gedraf­tet, man is also immer am opti­mie­ren sei­ner Stadt und muss auch ein Auge auf die Mit­spie­ler haben, wel­che Plätt­chen man ihnen am bes­ten vor der Nase weg­schnap­pen kann.

Infobox – NEOM

NEOM - Cover
1 – 5
ab 10
45

Autoren Paul Sot­to­san­ti
Gra­fi­ker Chris­ti­an Oppe­rer
Ver­lag Loo­kout Games
Jahr 2018
The­ma Städ­te­bau
Mecha­ni­ken Kar­ten draf­ten, Tile Pla­ce­ment

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Neom spielt sich sehr flott und flüs­sig, es kommt kei­ne Lan­ge­wei­le auf, eine Par­tie zu dritt ist wenn alle geübt sind in 30 – 45 Minu­ten geschafft. Trotz­dem ist es nicht leicht, ganz im Gegen­teil es fühlt sich sehr tri­cky an. Die Plätt­chen so auf sei­nem Stadt­plan zu ver­tei­len, dass sie mög­lichst vie­le Punk­te ein­brin­gen, gestal­tet sich öfters äußerst schwie­rig. Denn am Anfang des Spiels bekom­men die Spie­ler 3 soge­nann­te Anker­plätt­chen zuge­teilt, die sie im Lau­fe des Spiels auf ihrem Stadt­plan anbau­en kön­nen. Die­se haben meist bestimm­te Sieg­punkt­be­din­gun­gen, für das es am Ende des Spiels Punk­te gibt, also ver­sucht man im Lau­fe des Spiels mög­lichst dar­auf hin­zu­ar­bei­ten. Aller­dings kom­men einem die Mit­spie­ler da häu­fig in die Que­re, indem sie einem die drin­gend benö­tig­ten Plätt­chen vor der Nase weg­schnap­pen, oder die Plätt­chen sel­ber ungüns­ti­ge Stra­ßen­ver­bin­dun­gen haben. Auch kön­nen einem Kata­stro­phen und Ereig­nis­se in die Que­re kom­men, die einem die Mit­spie­ler vor die Nase legen, da ist es dann gut recht­zei­tig für Schutz in Form von Poli­zei­re­vie­ren und Feu­er­weh­ren zu sor­gen.

Gespielt – Der wöchent­li­che Spiel­rück­blick KW 51 wei­ter­le­sen