Exit im Test

Es hat­te schon län­ger gereizt und jetzt an die­sem Wochen­en­de war es soweit: Im Fan­ta­sy-In ergab sich die Gele­gen­heit ein­mal die “Exit” Rei­he von Kos­mos aus­zu­pro­bie­ren. Den Start mach­te heu­te früh “EXIT: Das Spiel – Die Grab­kam­mer des Pha­rao”, das uns ins fer­ne Ägyp­ten ver­schlägt.

Die Regeln sind im Grun­de schnell erklärt: Alle Spie­ler fin­den sich in einem ver­schlos­sen Raum wie­der und müs­sen ver­su­chen durch gemein­sa­men Lösen von Rät­seln mög­lichst schnell wie­der in die Frei­heit zurück­zu­fin­den. Dafür ste­hen den Spie­lern jeweils ein Sta­pel Hin­weis­kar­ten mit grü­ner Kar­ten­rück­sei­te, Rät­sel­kar­ten mit röt­li­cher Rück­sei­te und Lösungs­kar­ten mit blau­er Rück­sei­te zur Sei­te. Außer­dem gibt es noch ein klei­ner Büch­lein eines For­schers, sowie eine Lösungs­schei­be dazu. Letz­te­re ist am äuße­ren Rand und den Dreh­schei­ben mit Sym­bo­len ver­se­hen, die sich auch auf den ande­ren Spiel­ma­te­ria­len wie­der fin­den. Somit las­sen sich ver­schie­de­ne Kom­bi­na­tio­nen ein­stel­len, die dann wie­der­um auf ent­spre­chen­de Lösungs­kar­ten ver­wei­sen. So lässt sich dann ermit­teln, ob die gefun­de­ne Ant­wort auf ein Rät­sel auch tat­säch­lich rich­tig ist. So “bewaff­net” kann es dann los­ge­hen.

Im Grun­de ist die Zeit nicht begrenzt, wie es bei “Escape the Room” bei­spiels­wei­se der Fall ist, doch soll­te man es schon in 40–90 Minu­ten schaf­fen kön­nen. Wir haben an die­sem Mor­gen zu dritt aller­dings knapp über zwei Stun­den gebraucht, da eini­ges doch echt nicht ganz ohne war: Oft­mals sieht man näm­lich das Offen­sicht­li­che gar nicht und man hat­te Toma­ten auf den Augen.

Im Anschluss habe ich mich noch in einer zwei­ten Par­tie in ande­rer Beset­zung an “Exit: Die ver­las­se­ne Hüt­te” gewagt. Hier wur­de gleich ein Unter­schied deut­lich, den ich spä­ter auch von ande­ren so hör­te. Das Grab­mahl des Pha­rao ist von den drei­en bereits erschie­nen­den “Exits” das anspruchs­volls­te. Die Rät­sel in der ver­las­se­nen Hüt­te sind schon schön, doch kommt beim Pha­rao gefühlt noch eine Schip­pe drauf.

Wenn jemand noch kei­ne Berüh­rung mit der Exit Rei­he hat­te, wür­de ich der­zeit die fol­gen­de Rei­hen­fol­ge emp­feh­len: “EXIT: Das Spiel – Die Ver­las­se­ne Hüt­te”, “EXIT: Das Spiel – Das gehei­me Labor” und dann “EXIT: Das Spiel – Die Grab­kam­mer des Pha­rao”, denn ergibt sich eine schö­ne Stei­ge­rung im Anspruch der Rät­sel.

Ins­ge­samt emp­fand ich es als eine tol­le Spiel­erfah­rung, zusam­men die Rät­sel des Spiels zu kna­cken. Mir hat es Spaß gemacht. Es ist zwar scha­de, das sich im Grun­de jedes Spiel nur ein­mal spie­len lässt, da man eini­ges an Mate­ri­al ver­wen­den und gege­be­nen­falls zurecht­ma­chen wird, doch ob des güns­ti­gen Prei­ses sehe ich das nicht als Pro­blem an. So hat man mit Freun­den ein­fach eine schö­ne Spiel­zeit für ein paar Euro, im Kino gibt man deut­lich mehr aus — schon für eine Per­son.

Ich kann es nur jedem, der gern mal ein biss­chen kno­belt ans Herz legen, sich mal ein Exit Spiel zuzu­le­gen.

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The­ma Deduk­ti­on
Mecha­ni­ken Koope­ra­ti­ves Spiel

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2 Gedanken zu „Exit im Test“

  1. Wir hat­ten “Die Grab­kam­mer des Pha­rao” am Wochen­en­de gespielt. Super, hat­ten wir gleich mit dem schwie­rigs­ten ange­fan­gen 🙂 War auch rela­tiv schwie­rig. Und eini­ges sehr unein­deu­tig. Haben fast 2 Stun­den und 2 Hin­wei­se gebraucht. Inter­es­san­ter­wei­se war das Auto­ren­pär­chen am sel­ben Tag bei Freun­den in der Biblio­thek zu Gum­mers­bach zu Besuch!
    Anbei: Man kann das Spiel auch spie­len ohne das Mate­ri­al zu zer­stö­ren: Ein­fach z.T. kopie­ren!

    1. Ja, das stimmt, da war eini­ges etwas unein­deu­tig dabei — zumin­dest gefühlt. Um so erstaun­li­cher fand ich es, das wir trotz­dem drauf gekom­men sind und man­ches Mal sah man halt das Offen­sicht­li­che nicht 😉
      Cool! Ich fin­de das immer schön, wenn man die krea­ti­ven Köp­fe zu einem Spiel auch mal sieht 🙂

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