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Gespielt – Der wöchentliche Spielerückblick Nr. 1

Woche vom 16.01 – 22.01.17 KW 3

Ich habe mir gedacht, das wir Euch von nun an ,an unserem Spieleleben etwas teilhaben lassen wollen. Da wir uns in unserer Spielegruppe Mittwochs immer treffen und des öfteren auch noch am Wochenende bietet sich das ja an. Dabei möchte ich von unseren Eindrücken berichten. Hauptsächlich wird es in der nächsten Zeit bei uns darum gehen unseren großen Berg von Pile of Shame zu reduzieren, wir werden also viele Spiele das erste Mal spielen und so kann ich auch von unseren Ersteindrücken erzählen. Vielleicht hilft Euch das ja etwas bei zukünftigen Kaufentscheidungen, aber auch einfach um mal Meinungen über die Spiele auszutauschen. Ich hoffe das ich es auch schaffe jede Woche zu berichten. Die Spielewoche beginnt bei mir dann immer am Montag und endet am Sonntag, sodaß es Sonntag Abend, bzw. Montag Abend immer eine neue Folge „Gespielt“ geben sollte.

Schreibt mir doch unten einen Kommentar, was Ihr von der Idee haltet 🙂

Auf Facebook hatte ich ja schon ein Foto von unserem Riesenberg ungespielter Spiele gemacht. Die letzte Woche waren wir ordentlich fleißig und haben es geschafft vier Spiele von diesem Stapel abzuarbeiten. Aber nun der Reihe nach. Hier erstmal ein Foto von dem Berg vor Beginn der Aktion: Verkleinere den Pile of Shame:

Pile of Shame
Pile of Shame

Pile of Shame Reduzierung Teil 1

1: Angefangen hatten wir am Mittwoch bei unserer wöchentlichen Runde mit „Warhammer: Verbotene Welten„. Obwohl mich die Vielzahl an Aktionen und die vielen Regeln am Anfang fast erschlagen hat, habe ich mich mit den anderen hindurchgekämpft und ich muss sagen: Man das hat echt Spaß gemacht! Allerdings muß ich dazu sagen, das es auch eine episch lange Schlacht, die circa 3 – 4 Stunden in Anspruch genommen hatte, war.

Es hat ein wenig gedauert bis man sich mit dem Mechanismus zurechtgefunden hatte, die Aktionsmarker in der richtigen Reihenfolge zu legen, das fiel mir doch recht schwer, so dass anfangs einige Aktionen ins Leere liefen. Denn hier ist es wichtig, das man die Aktion, die man zuerst machen will nach ganz oben legt und die späteren Aktionen in dem Gebiet weiter nach unten. Nicht selten kam noch ein Mitspieler dazwischen und hat sich noch mit auf den Aktionsstapel gelegt, sodass oft die Pläne dadurch hinfällig waren. Es kann nämlich auch passieren, das man ein paar Runden aussetzen muss, da zur Zeit keines des eigenen Plättchen obenauf liegt und man so keine Aktion ausführen kann, gegenseitiges blockieren wird hier schnell zum Fr(Lu)ustfaktor.

Aber ich denke im Laufe der Zeit werde ich mich auch daran gewöhnen und vor allem auch einmal daran denke, mir neue Kommandokarten zu kaufen, die können nämlich sehr starke und hilfreich sein. Eigentlich wollten wir noch ein zweites Spiel schaffen, aber die Zeit war schon zu weit fortgeschritten, obwohl wir nur das Einführungsszenario gespielt hatten.

Erster Eindruck: Bleibt uns auf jeden Fall erhalten, wir müssen uns aber definitiv noch öfters damit beschäftigen, auch um die ganzen Karten kennenzulernen und die verschiedenen Fähigkeiten der Fraktionen zu nutzen.

2. Am Freitag spielten wir dann eine Runde „Intervention„, erstmal zu dritt und auf der kleineren Spielbrettseite. Auch hier haben die unterschiedlichen Fraktionen unterschiedliche Fähigkeiten, die man erstmal kennenlernen und nutzen lernen muss.

Zu dritt fühlte sich Intervention jedenfalls nicht so gut für mich an, da zwei Spieler sich auf dem quadratischen Plan in den freien Bereich ausbreiten können. Der Dritte ist dann etwas „eingezwängt“. Das Spiel ist recht glückslastig und wenn man einen schlechten Start mit den Planeten hat, hat man schon etwas Zeit verloren, während sich die anderen schon mit der Besiedlung und Allianzen bilden beschäftigen. Ich hatte zwar eine gute Fähigkeit, die es mir erlaubte pro Runde zwei Technologien zu bauen anstatt nur einer, aber ich fand leider nur zwei Supertechnologien, in der Zwischenzeit hatte schon ein anderer Mitspieler die 30 Siegpunkte erreicht. Und ich muss sagen, das Spiel kann sich gefühlt auch etwas ziehen, gerade wenn ein Schiff zerstört wurde und einen langen Weg zum Ziel zurück fliegen muß. Mal sehen wie die nächste Partie läuft.

4. Am Ende des Tages gab es noch eine kurze, spassige Partie Adrenalin, das liegt zwar nicht mehr auf dem Pile of Shame, aber die Zeit war schon soweit fortgeschritten, das wir nichts Unbekanntes mehr wagen wollten.


Am Samstag folgte dann nach dem Frühstück gleich noch eine zweite Partie „Intervention„. Diesmal nahmen wir uns zu dritt allerdings dem großen Spielfeld an und bauten das Spielfeld auch zufällig auf. Diesmal haben wir die Planetenkarten (mit Planeten, Asteroiden, ..) gleichmäßig auf die Quadranten aufgeteilt, so haben wir ein bisschen mehr für ein ausgeglicheneres Spielfeld gesorgt. Auch haben wir den Resourentausch etwas beschleunigt – indem wir die Magnetmarker für den Vorrat und die Pappmarker für das Einkommen genommen haben. Das hat uns dann doch einige Zeit gespart.

Leider bin ich damit nach wie vor nicht so recht warm geworden. Ich habe letztendlich zwar gewonnen, aber teilweise nur dadurch, das ich immer Nahrung in Siegpunkte umgewandelt habe. Die beiden Jungs haben sich ewig bekriegt und mein Mann hat mir meinen Planeten weggeklaut, auf den ich die ganze Zeit scharf war. 😉

Von den Spielen dieser Woche, belegt es daher für mich nur den letzten Platz. Das ist sehr Schade, da wir uns davon doch einiges erhofft haben, aber wir geben die Hoffnung nicht auf und wollen es gerne noch einmal zu viert probieren.

Anschließend gab es noch eine Partie „Warhammer: Verbotene Welten“ diesmal mit dem richtigen Aufbau und es hat noch einmal mehr Spass gemacht, doch scheinen die Chaos Space Marines etwas stärker zu sein, denn sie gewannen auch diese Partie.

3. Am Ende wagten wir uns noch an „Martians: A Story of Civilization„. Wir kämpften anfangs etwas mit den Regeln und hatten dort auch noch einige Fehler begangen, aber das Thema, das Setting, das Material haben einen guten Eindruck bei uns hinterlassen. Und auch der Spielmechanismus mag zu gefallen, wenn man denn nun endlich die Regeln richtig verstanden hat und alles richtig spielt.

So folgten am Sonntag gleich noch 2 Partien nach dem Frühstück. Wir haben es in unseren Runden bis jetzt nur kooperativ gespielt, aber es stehen ja auch noch die anderen Modi wie Semi-Kooperativ und kompetitiv zur Verfügung. Das wird dann sicher nochmal ne Nummer härter. Aber ein tolles Spiel, was auf jeden Fall bleiben darf.

4. Da wir noch Lust hatten, kam zum Abschluss noch „Solarius Mission“ auf den Tisch. Auf der Messe hatte ich das Spiel ja leider nicht mehr bekommen, doch konnte ich es in einem Forum von einem netten Verkäufer beziehen, der mir das Spiel nicht zu einem Mondpreis verkaufen wollte. Ich war schon die ganze Zeit hinter dem Spiel her und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Da die beiden Autoren ja schon „La Granja“ erschaffen hatten, welches uns sehr gut gefällt musste ich auch dieses Spiel haben. Hier ging es mit der Regelkunde etwas besser und wir hatten die Spielmechanismen bald verinnerlicht auch wenn es natürlich hier und da noch etwas haken tat.

Ja ich muss sagen das war eine erfolgreiche Woche, mal sehen was diese so bringt und was der Pile of Shame dazu sagt.

Folgende Spiele haben wir nun vom Stapel befördert:


Ich hoffe das es so weitergeht, dann haben wir eine realistische Chance die ca. 40 ungespielten Spiel in den 52 Wochen des Jahres zu spielen. Wenn da nicht immer diese Messen wären und dann die ganzen Kickstarter die noch folgen. In dieser Woche habe wir nicht nur 4 Spiele gespielt, der Pile hat auch leider schon wieder Nachwuchs bekommen (so wird das nie was). Diese Spiele haben sich noch zu uns geschlichen:

Neuzugänge
Neuzugänge

Wünsche noch eine schöne verspielte Woche bis bald.

Keep on gaming!

Flick ‚em Up! – Spielbericht

Ist ein Geschicklichkeitsspiel, was den Esstisch zum Wilden Westen macht. Das haben wir der amerikanischen Firma Pretzel Games zu verdanken.

Wenn es Euch in den Fingern juckt, lasst die kleinen grauen Steinchen über den Tisch fliegen. Zwei bis zehn Cowboys nehmen an den verschiedenen Szenarien teil. Auf der Seite des Sheriffs und den Gesetzeshütern oder auf der Seite der Räuber und Banditen.
Ist die Entscheidung ist gefallen, bekommt jeder seinen Cowboy, schwarz oder beige und den passenden Hut mit Nummer. Nicht zu vergessen drei Lebensmarker und den Revolver – ohne den wäre er auch kein Cowboy.

Den ganzen Bericht gibts hier: Flick’em Up